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Wuppertal

Muslime verurteilen Anschlag auf Synagoge

Muslimische Spitzenvertreter haben den Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal verurteilt. KRM-Sprecher Kızılkaya sprach von einer „verwerflichen“ Tat. ZMD-Vorsitzender Mazyek von einem „Krieg gegen unseren Rechtsstaat“.

01
08
2014
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„Religiöse Orte müssen einen besonderen Schutz und einen besonderen Respekt genießen“, erklärte Ali Kızılkaya, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik und aktueller Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM) im Gespräch mit IslamiQ. Der Brandanschlag gegen eine Synagoge in Wuppertal hat auch den KRM-Sprecher schockiert. Die Tat sei „verwerflich und müsse mit aller Schärfe verurteilt“ werden, sagte Kızılkaya.

Zuvor hatte auch der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, mit deutlichen Worten den Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge verurteilt. „Wer Gotteshäuser angreift, ob Synagogen, Kirchen oder Moscheen, führt Krieg gegen unseren Rechtsstaat, gegen Deutschland und gegen alle Religionen“, sagte Mazyek der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post am Mittwoch (30.07.2014). Die Muslime würden alles dafür tun, dass sich die Demokratie gegen diese Kräfte wehrhaft erweise, versicherte der ZMD-Vorsitzende.

DITIB: Solidarität mit jüdischer Gemeinde

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) verurteilte in einer Erklärung den Brandanschlag und sprach der Wuppertaler Gemeinde ihr aufrichtiges Mitgefühl aus. Man erlebe mit großem Bedauern und mit tiefer Sorge, wie der gegenseitige Hass und die Gewalt zwischen den Menschen in Gaza und Israel auf die deutsche Gesellschaft übergreife. Als Folge dieser Entwicklungen erlebe man bei Demonstrationen und in sozialen Medien eine zunehmende besorgniserregende Haltung gegenüber jüdischen Mitbürgern, die in Gewalt gegen Einzelne und in Anschlägen auf Synagogen gipfele. Man hoffe, dass derartige Übergriffe sich nicht wiederholten und bekunde der jüdischen Gemeinde in ganz Deutschland die Solidarität, erklärte die DITIB.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten drei Männer versucht, in der Nacht zu Dienstag (29.07.14), mit Molotowcocktails die Wuppertaler Synagoge in Brand zu stecken. Einer der mutmaßlichen Täter konnte in unmittelbarer Nähe der Synagoge festgenommen werden. Ein zweiter Tatverdächtiger wurde später gefasst. Die Tatverdächtigen wurden bereits einem Haftrichter vorgeführt und sitzen wegen dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft. Die Polizei fahndet noch mit Hochdruck nach einem möglichen dritten Täter.