Einstellungen für die Zustimmung anpassen

Wir verwenden Cookies, damit Sie effizient navigieren und bestimmte Funktionen ausführen können. Detaillierte Informationen zu allen Cookies finden Sie unten unter jeder Einwilligungskategorie.

Die als „notwendig" kategorisierten Cookies werden in Ihrem Browser gespeichert, da sie für die Aktivierung der grundlegenden Funktionalitäten der Website unerlässlich sind.... 

Immer aktiv

Notwendige Cookies sind für die Grundfunktionen der Website von entscheidender Bedeutung. Ohne sie kann die Website nicht in der vorgesehenen Weise funktionieren.Diese Cookies speichern keine personenbezogenen Daten.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Funktionale Cookies unterstützen bei der Ausführung bestimmter Funktionen, z. B. beim Teilen des Inhalts der Website auf Social Media-Plattformen, beim Sammeln von Feedbacks und anderen Funktionen von Drittanbietern.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Analyse-Cookies werden verwendet um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies dienen zu Aussagen über die Anzahl der Besucher, Absprungrate, Herkunft der Besucher usw.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Leistungs-Cookies werden verwendet, um die wichtigsten Leistungsindizes der Website zu verstehen und zu analysieren. Dies trägt dazu bei, den Besuchern ein besseres Nutzererlebnis zu bieten.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Werbe-Cookies werden verwendet, um Besuchern auf der Grundlage der von ihnen zuvor besuchten Seiten maßgeschneiderte Werbung zu liefern und die Wirksamkeit von Werbekampagne nzu analysieren.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Neues Projekt: Muslime laden ein

Materialien für die Internationalen Wochen gegen Rassismus veröffentlicht

Der Interkulturelle Rat führt bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014 ein neues Projekt ein. Muslime sollen die Öffentlichkeit zum Freitagsgebet in die Moscheen einladen und zur Rassismusbekämpfung und Aufklärung beitragen.

14
12
2013
0

Der Interkulturelle Rat (IR) hat Plakate, Broschüren und weitere Informationsmaterialien zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 10. – 23. März 2014 veröffentlicht. Ein neues Projekt im kommenden Jahr ist die Initiative „Muslime laden ein“. Laut dem IR befürworten muslimische Einrichtungen wie der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM), dass Moscheevereine Menschen aus der Nachbarschaft einladen und mit ihnen darüber sprechen, wie Vorurteile und Ängste abgebaut werden können.

Der Rat empfiehlt für den Internationalen Tag gegen Rassismus am Freitag, den 21. März 2014, die Öffentlichkeit zu den Freitagsgebeten in Moscheen einzuladen. Im Anschluss an die Gebete könnten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Bürgermeister zu Themen dieses UN-Tages sprechen. Der IR bittet Moscheegemeinden und kommunale Einrichtungen, aufeinander zuzugehen und gemeinsame Veranstaltungen zu planen. Finanzielle Zuschüsse, durch eine Förderung der Robert Bosch Stiftung und der Dr. Buhmann Stiftung können beim Interkulturellen Rat beantragt werden.

Die UN-Wochen gegen Rassismus sollen eine Woche der Solidarität gegen Rassismus sein. In Deutschland werden die UN-Wochen vom Interkulturellen Rat koordiniert. Im März 2013 gab es bundesweit 1.380 Veranstaltungen an über 300 Orten.

Die Materialien für 2014 können beim Interkulturellen Rat bestellt oder auf der Homepage heruntergeladen werden. Gefördert werden die Materialien durch staatliche Stellen, die gewerbliche Wirtschaft und zivilgesellschaftliche Einrichtungen.

Besorgniserregende Entwicklungen

Der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Jürgen Micksch, machte auf die jüngsten Entwicklungen in Europa aufmerksam: „Angesichts der rechtspopulistischen Entwicklungen in Ländern wie Frankreich, Österreich oder den Niederlanden ist schon jetzt absehbar, dass die Internationalen Wochen gegen Rassismus im kommenden Jahr der Europawahl eine besondere Bedeutung erhalten.“

Auch in Deutschland gebe es rassistische Demonstrationen gegen Flüchtlinge und Ausgrenzungen von Menschen aus Ost- und Südosteuropa, die vor massiver Diskriminierung in ihrer Heimat flüchten. „Immer häufiger sehen sich auch Juden Bedrohungen ausgesetzt“, erklärte Micksch.