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Islamfeindlichkeit

Anti-Moschee T-Shirt bei Frühlingslauf

Ein Aktivist der rechtsextremen Pro-Köln-Bewegung nahm am Wochenende am jährlichen Kölner Frühlingslauf teil, und sorgte mit seinem T-Shirt, auf dem eine durchgestrichene Moschee abgebildet war, für Aufsehen. Die Veranstalter blieben tatenlos. Muslime kritisieren das Verhalten.

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Am Sonntag (23.03.2014) fand zum vierten Mal in Folge der jährliche Frühlingslauf im Kölner Stadtwald statt. Während schon im Vorfeld zur Sportveranstaltung das offizielle Laufshirt des Leichtathletik-Teams der Deutschen Sporthochschule in rechten Kreisen für Aufruhr sorgte, weil darauf die neue Ditib Moschee in Ehrenfeld neben dem Kölner Dom abgebildet ist, um das Kölner Stadtbild zu symbolisieren, sorgte nun ein Mitglied der rechten Bewegung Pro-Köln für Aufsehen als Teilnehmer beim Frühlingslauf. Er trug ein T-Shirt auf dem das Symbolbild der rechtsextremen Pro-Bewegung, eine durchgestrichene Moschee abgebildet, und auf dem Rücken der Spruch „Mer losse der Dom in Kölle“ abgedruckt war.

Trotz dieses offensichtlich fremden- und islamfeindlichen Auftritts, kam es zu keinen Reaktionen seitens der Veranstalter. Der Läufer wurde nicht aufgefordert sein T-Shirt zu wechseln oder die Veranstaltung zu verlassen, und dies obwohl der Pro-Köln Aktivist seinen Auftritt online in verschiedenen Foren bereits im Vorfeld als politische Protestaktion angekündigt hatte.

Laut Kölner Internetzeitung report-k.de, rechtfertigte sich der Pressesprecher des Leichtathletik Teams, der diese Sportveranstaltung auch moderierte damit, dass er das T-Shirt und den entsprechenden Läufer nicht wahrgenommen habe. Berichten zufolge habe sich der Läufer jedoch mehrfach demonstrativ in die erste Reihe der Startaufstellung begeben und sein T-Shirt zur Schau gestellt.

Muslimische Vertreter enttäuscht

Murat Kayman, Vorstandsmitglied des DITIB-Landesverbandes NRW reagierte mit Enttäuschung und Kritik auf diesen Vorfall. „Wir hätten uns gewünscht, dass eine sportliche Veranstaltung nicht als Bühne für politische Statements missbraucht worden wäre. Schließlich soll Sport die Menschen verbinden und nicht trennen. Sportliche Ertüchtigung soll ja zu einer besseren Durchblutung des Gehirns führen. Hoffentlich führt das bei den Betroffenen dazu, dass sie erkennen, wie ungebührlich eine solche intolerante Haltung für einen aufgeklärten Menschen und einen `Sportsmann` ist.“, so Kayman.