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Interkulturelle Woche

„Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern.“

Die jährlichen Interkulturellen Wochen (IKW) haben begonnen. Den Höhepunkt bildet der Tag des Flüchtlings am 26. September. Auftakt zur diesjährigen IKW war in Stuttgart.

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09
2014
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In Stuttgart fand am Freitag (19.09.2014) die Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Interkulturellen Woche (IKW) statt. Zwischen dem 21. und 27. September 2014 finden in mehr als 500 Städten und Gemeinden rund 4.500 Veranstaltungen im Rahmen der IKW statt. Der Tag des Flüchtlings am 26. September 2014 ist Bestandteil der IKW.

In diesem Jahr lautet das Motto der seit 1975 stattfindenden Interkulturellen Woche „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“. Laut Veranstaltern könnten Gemeinsamkeiten in der Migrationsgesellschaft nicht vorausgesetzt werden, sie müssten vielmehr gesucht werden und könnten auch gefunden werden.

Diskriminierung und Rassismus bekämpfen

„Menschen mit unterschiedlicher Biographie, Herkunft, kultureller und religiöser Prägung, mit unterschiedlicher Vorstellung von einem guten und gelungenen Leben müssen sich auseinander setzen und dazu notwendigerweise sich vor allem erst einmal zusammensetzen“, erklären die Veranstalter. Nicht zuletzt dazu diene die Interkulturelle Woche.

Gleichzeitig setzt die Interkulturelle Woche auch ein Zeichen für das Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft. Unterschiede dürften nicht zu Ungleichbehandlung führen. Niemand dürfe diskriminiert, ausgegrenzt oder ausgeschlossen werden. „Ungleichbehandlung, Diskriminierung und Rassismus sind bis heute die größten Integrationshemmnisse“, erklären die Veranstalter.

Materialien und Homepage www.interkulturellewoche.de

Auftakt in Stuttgart

Beim Auftakt in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard fand ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst unter Teilnahme von mehreren Hundert Personen statt. Es waren Menschen aus 17 Nationen beteiligt. Anschließend folgte ein Festakt im Stuttgarter Rathaus. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD), hielt ein Impulsreferat zum diesjährigen Motto.

Der Stuttgarter Oberbürgemeister Fritz Kuhn und die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney hielten jeweils ein Grußwort. Eine gemischte Diskussionsrunde über die Willkommenskultur in Deutschland und ein Orchester der Kulturen rundete den Abend ab.

Gelingende Begegnung

Bischof Dr. Gebhard Fürst (Bistum Rottenburg-Stuttgart) wies in seiner Begrüßung auf die Erfahrungen von gelingender Begegnung und wachsendem Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Sprache und Herkunft hin, die in den fast 40 Jahren des Bestehens der Interkulturellen Woche im ganzen Land gemacht würden. Die Aktion werbe „für ein friedliches und gerechtes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Sprache, Herkunft und Religion in Deutschland. Alle sollen teilhaben können an unserem Gemeinwesen: mit Rechten und mit Pflichten“, so Bischof Fürst.

„Unser Land ist ein Zuwanderungsland. Insbesondere in einer Zeit der politischen Destabilisierung, des Krieges und des Terrors suchen viele Menschen in Deutschland und anderen europäischen Staaten Schutz und Heimat. Diese Flüchtlingsbewegungen stellen Europa vor ganz neue Herausforderungen.“ Die Interkulturelle Woche weise mit ihrem Thema in diesem Jahr auf das Zusammenleben in Deutschland hin und auf die Notwendigkeit zum Schutz für die Flüchtlinge in den Krisengebieten. Das Motto mache deutlich, worum es gehe, nämlich dass es „fundamentale Gemeinsamkeiten unter den Menschen gibt, gleich welcher Herkunft, Sprache oder Religion sie sind: das Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit, das Bedürfnis nach freier Entfaltungsmöglichkeit, nach Teilhabe und Heimat“, so Bischof Fürst.

Hintergrund

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen.