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Streit um Satire

Comedian Mittermeier: Auch Muslime verstehen Spaß

Michael Mittermeier hat sich für Meinungsfreiheit in der Comedy ausgesprochen und betont, auch Muslime verstünden Humor. Er selbst habe schon harsche Kritik unter anderem von „Katzenfans“ erlebt.

04
11
2014
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Comedian Michael Mittermeier hat sich für die Freiheit von Meinung und Satire ausgesprochen. „Wer hier leben will, sollte Meinungsfreiheit akzeptieren“, sagte der Komiker der Tageszeitung Die Welt (Dienstag) mit Blick auf den Streit um ein umstrittenes Programm des deutschen Kabarettisten Dieter Nuhr.

Zugleich mahnte Mittermeier in der Diskussion zur Besonnenheit an. 41 Muslime hätten gegen Nuhr demonstriert. „Zeig mir den riesigen muslimischen Aufstand in Deutschland“, sagte er. „Es gab keinen!“ Denn, so der Komiker: „Auch Muslime verstehen Humor.“ Er selbst habe schon harsche Kritik von „Katzenfans, Katholiken, Helene-Fischer-Fans“ erlebt.

Wo kein Humor, da läuft was schief

Religionen, Menschen und Regierungen müssten Humor jedoch aushalten. „Immer da, wo kein Humor akzeptiert wird, läuft was schief“, so Mittermeier. „Wo werden denn Comedians verfolgt? Immer da, wo sehr autoritär gehandelt wird.“ Nur über Schwächere solle man sich nicht lustig machen, betonte Mittermeier.

Ein Osnabrücker Muslim hatte Ende Oktober Anzeige gegen Dieter Nuhr wegen „Beschimpfung eines Bekenntnisses oder einer Religionsgesellschaft“ erstattet. Nuhr betreibe in seinem Kabarettprogramm eine „blöde, dumme Hetze“ gegen Minderheiten, gegen die Muslime. Er sei ein „Hassprediger“. (KNA)