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Bildung

Bischof wünscht sich islamischen Religionsunterricht an Katholischen Schulen

Dresdens katholischer Bischof Heiner Koch fordert mehr Aufklärung über den Islam an katholischen Schulen, bei Bedarf sogar In Form eines Schulfachs „Islamischer Religionsunterricht“. Katholische Schulen sollen sich einer ganzheitlichen Bildung widmen.

21
04
2015
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Katholische Schulen müssen nach Ansicht von Dresdens katholischem Bischof Heiner Koch auch über den Islam informieren. „Das muss gleichermaßen verständnisvoll wie kritisch mit den Schülern thematisiert werden“, betonte der Bischof. Ein islamischer Religionsunterricht sei sinnvoll, wenn ausreichend Schüler für das Angebot vorhanden seien. In der Sachsen sei das jedoch bis jetzt kaum der Fall. „Ich bin mir auch nicht sicher, ob muslimische Eltern ihre Kinder an einer katholischen Schule anmelden würden“, so Koch.

Der ehemalige Leiter der „Zentralstelle Bildung“ der Deutschen Bischofskonferenz, Eckhard Nordhofen, verwies darauf, dass es im Bistum Limburg durchaus muslimische Eltern gebe, die gezielt ihre Töchter an der Mädchenschule des Bistums anmeldeten, um ihnen einen Unterricht ohne Jungen zu ermöglichen. Daher sei die Frage nach islamischem Religionsunterricht auch an katholischen Schulen durchaus realistisch.

Ganzheitliches Bildungsangebot

Schließlich müssen sich Katholische Schulen durch eine spezielle Themensetzung auszeichnen, so Bischof Koch weiter. „Zu einer ganzheitlichen Bildung gehört auch die Förderung von Konflikt-, Ehe- und Beziehungsfähigkeit“, sagte Koch am Montagabend in Leipzig. In Diasporaregionen seien die kirchlichen Schulen zudem wichtig, um die „Fertigkeit, über Gott und Glauben zu sprechen“ einzuüben. Koch äußerte sich bei einem Podium zum Thema „Wozu (noch) christliche Bildung“?

Der Philosoph Holger Zaborowski von der Philosophisch-theologischen Hochschule Vallendar plädierte für einen Bildungsbegriff, der nicht die Erwartungen der Gesellschaft, sondern die Charakterbildung der Schüler in den Vordergrund stelle. „Christliche Bildung ergänzt und steigert die weltlichen Tugenden um die christlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung“, erläuterte Zabarowski.(KNA/iQ)