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Hasskriminalität

Antisemitische Straftaten nicht von Muslimen verübt

Ein Bericht der Bundesregierung über die Zahl der antisemitischen Straftaten im letzten Quartal zeigt, dass fast alle Täter einen rechtsextremistischen Hintergrund hatten. Hinweise auf muslimische Täter gäbe es nicht.

27
05
2015
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Aus einer Anfrage der Fraktion Die Linke an die Bundesregierung ging hervor, dass im ersten Quartal des Jahres 2015 bereits 167 Straftaten mit antisemitischem Hintergrund gemeldet wurden. Drei Gewalttaten und 34 Propagandadelikte wurden registriert. Zwei Menschen wurden infolge dieser Straftaten sogar verletzt.

159 der 167 Straftaten wurden von Tätern der rechtsextremen Szene verübt, vier Straftaten fielen unter politisch motivierte Ausländerkriminalität und nur eine Straftat lässt sich dem links-politischen Spektrum zuordnen. Drei weitere Straftaten fallen unter die sonstige politisch motivierte Kriminalität. Die Statistik enthält keine Hinweise darauf, dass Muslime überhaupt oder besonders häufig antisemitische Straftaten begehen.

Vielmehr widersprechen die von der Bundesregierung veröffentlichten Zahlen der seit neustem aufkommenden Meinung, Muslime würden Antisemitismus säen und eine Gefahr für das jüdische Leben in Deutschland darstellen. Erst kürzlich warf der ehemalige Berliner Lokal- und SPD-Politiker Heinz Buschkowsky Muslimen in der BILD-Zeitung vor.“Es gibt bei uns einen wiedererwachten Antisemitismus. Er wird mitgebracht – traditionell religiös und aktuell aus Nahost. Denn: Muslimische Einwanderer sind Träger des Hasses.“

Vor einigen Monaten warnte der Vorsitzende des Zentralrats der Juden Josef Schuster sogar davor, in überwiegend von Muslimen bewohnten Vierteln eine Kippa zu tragen, weil dies gefährlich sei.

Worauf sich diese Vorwürfe gegenüber Muslimen stützen, bleibt angesichts des Berichts der Bundesregierung jedoch fraglich.