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Niedersachsen

Neuer Landesverband sorgt für Verwirrung

Die Schura Niedersachsen steht kurz vor einem Staatsvertrag mit der Landesregierung. Die Gründung eines neuen ZMD-Landesverbandes sorgt indes für Verwirrung. Allerdings ist Einigung in Sicht.

27
05
2015
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Die Landesregierung in Niedersachsen hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) und der Schura Niedersachsen einen Staatsvertrag auszuhandeln. Die beiden Religionsgemeinschaften, die 95 % der islamischen Gemeinden in Niedersachsen repräsentieren, hatten eine entsprechende Absichtserklärung bereits 2013 unterzeichnet.

Der Vertragsabschluss und der anschließende Staatsvertrag wurden für Anfang 2015 geplant. In der Zwischenzeit wolle man 98 % der Vetragsdetails unter der Federführung des Niedersächsischen Kultusministeriums in zahlreichen Sitzungen und zwei Klausurtagungen abgehandelt haben. Das vom Bundesverfassungsgericht kürzlich gekippte pauschale Kopftuchverbot, hätte zu einer Verzögerung geführt, da „die rechtlichen Implikationen im Hinblick auf das Niedersächsische Schulgesetz durch die zuständigen Juristen noch zu überprüfen waren“, so Firouz Vladi von der Schura Niedersachsen.

Die Schura Niedersachsen geht davon aus, dass der Terminplan eingehalten werden könne, so Vladi gegenüber IslamiQ. Somit wären die Muslime in Niedersachsen erstmals in der „gesellschaftlichen Rolle dem Gesamtziel bedeutend nahe gekommen“. Dies wäre auch erst deshalb möglich, da sich beide islamischen Religionsgemeinschaften mit Kompetenz und Kontinuität, um ein vertrauensvolles Verhältnis und für eine Einheit der Muslime bemüht hätten.

Neuer ZMD-Landesverband

In den Zielgeraden gründete aber der Zentralrat der Muslime (ZMD) im April einen weiteren Landesverband in Niedersachsen. Dieser Landesverband sei „ohne Konsultation mit den bestehenden und ca. 95 % der Moscheenlandschaft abdeckenden DITIB und Schura Niedersachsen gegründet“ worden, kritisiert Firouz Vladi die überraschende ZMD-Gründung.

Informierte Kreise behaupten, die Moscheegemeinden der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (ATIB) seien als Mitglieder des ZMD-Landesverbands aufgeführt worden, seien aber gleichzeitig Mitglied in der Schura. Eine Doppelmitgliedschaft seit laut Schura Niedersachsen jedoch nicht möglich. Damit habe der ZMD offenbar einen Versuch starten wollen, sich als starken Vertreter der Niedersächsischen Moscheelandschaft darzustellen. Dies dürfte die Bemühungen um ein zügiges Voranschreiten hemmen.

Vladi erklärt weiter, dass fünf Moscheen Mitglied bei dem neuen ZMD-Landesverband geworden wären, doch gleichzeitig seit langen Jahren bei der Schura Mitglied seien. Nachdem diesen Moscheegemeinden erklärt wurde, dass eine Doppelmitgliedschaft nicht möglich ist, seien sie aus dem ZMD-Landesverband wieder ausgetreten.

Wie verlässliche Quellen bestätigten, werden Vertreter des ZMD und der Schura Niedersachsen in den kommenden Wochen zusammenkommen und das weitere Vorgehen beraten.