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Bundespräsident

Gauck ruft zu Vertrauen und Friedfertigkeit unter Religionen auf

Zum Ramadanfest hat Bundespräsident Joachim Gauck zu mehr Vertrauen zwischen den Religionen aufgerufen. Den Muslimen in Deutschland wünschte er zum morgigen Fest Glück und Segen .

16
07
2015
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In seiner Grußbotschaft zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan hat Bundespräsident Joachim Gauck zum
gegenseitigen Vertrauen unter den Religionen aufgerufen. „Gerade in diesen Zeiten, in denen wir konfrontiert sind mit Krieg und Gewalt – zum Teil sogar im Namen der Religion – werden wir uns an unserer Fähigkeit messen lassen müssen, wie wir das Vertrauen zwischen Angehörigen verschiedener Religionen vertiefen können und wie wir das gegenseitige Verständnis fördern“, heißt es in der am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Grußbotschaft.

Der Fastenmonat Ramadan endet am heutigen Donnerstag, danach folgt das dreitägige Fest des Fastenbrechens. „Wenn wir uns leiten lassen von dem Wunsch nach einem respektvollen, friedlichen Zusammenleben, wird eine gute gemeinsame Zukunft gelingen“, schreibt Gauck weiter.

Auch er fühle sich dem Gedanken des Ramadan verbunden, betonte das Staatsoberhaupt. Es sei der „Festmonat der Freude, des Gebets und der Nächstenliebe“. „Mit der ganz großen Mehrheit der Muslime und aller anderen gläubigen Menschen in unserem Land weiß ich mich einig darin, dass wir uns alle darum bemühen, den Frieden und die Liebe, die am Ursprung unserer Glaubensüberzeugungen stehen, im täglichen Leben immer wieder erfahrbar und spürbar werden zu lassen“. Die Religion schenke Halt und Orientierung, sie gebe Trost und Hoffnung in den schweren Stunden des Lebens, „und sie führt Menschen zusammen zu einer Gemeinschaft, die größer ist als die Familie, der Freundeskreis, die Nation“, so Gauch. (KNA, iQ)