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Nordrhein-Westfalen

Ausbau von islamischem Religionsunterricht

Die Landesregierung NRW plant einen deutlichen Ausbau von islamischem Religionsunterricht ab 2017. Die Regierung setzt auf viele Absolventen des Lehramtsstudiengangs Islamische Theologie, die den Ausbau erst ermöglichen.

12
08
2015
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Die rot-grüne Landesregierung rechnet ab 2017 mit einem deutlichen Ausbau des islamischen Religionsunterrichts an den nordrhein-westfälischen Schulen. In zwei Jahren könnten etwa 50 bis 60 Absolventen des Lehramtfachs Islamischer Religionsunterricht ihre zweite Ausbildungsphase an der Schule aufnehmen, teilte am Dienstag NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) im Düsseldorfer Landtag mit. Aktuell würden an der Universität Münster 210 Studenten zu
islamischen Religionslehrern ausgebildet. Weitere 356 Studenten belegten dort das Fach Islamische Theologie.

Derzeit klagen viele muslimische Eltern darüber, dass an den Schulen ihrer Kinder kein islamischer Religionsunterricht erteilt wird. Das Fach war in NRW im Schuljahr 2012/2013 eingeführt worden. Nach Angaben von Löhrmann erhalten im kommenden Schuljahr 13.700 Schüler an landesweit 176 Schulen islamischen Bekenntnisunterricht. Dies sei eine Verdoppelung der Schülerzahl gegenüber dem Vorjahr.

Etwa 347.000 muslimische Schüler besuchen die Schulen in NRW. Laut Löhrmann haben derzeit 215 Lehrkräfte die Lehrerlaubnis für islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache – allerdings könnten aufgrund anderer Lehrverpflichtungen davon nur 123 unterrichten. Bisher habe der mit Vertretern der muslimischen Religionsgemeinschaften besetzte Beirat keinen Antrag auf Erteilung der Lehrerlaubnis abgelehnt. (KNA/iQ)