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Essen

Junge Muslime engagieren sich für Flüchtlinge

In Essen engagieren sich junge Muslime in der Flüchtlingshilfe. Im Rahmen des Projektes „Islamische Gemeinden als kommunale Akteure“ werden sie von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.

20
05
2016

In Essen luden junge Muslime minderjährige Flüchtlinge zu einer gemeinsamen Kochveranstaltung ein. Am 3.Mai fand zunächst ein Kennenlernabend statt. Die Kochveranstaltung mit Flüchtlngen reiht sich in das Projekt „Islamische Gemeinden als kommunale Akteure“ ein, das vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch-Stiftung initiiert wurde, mit dem Ziel muslimische Jugendarbeit in Essen zu fördern.

Jugendgruppen aus verschiedenen Essener Moscheegemeinden luden junge Flüchtlinge zu einem Drei-Gänge-Menü, bestehend aus arabischen und europäischen Speisen ein. Das Essen fand in den Räumlichkeiten der Evangelischen Jugend- und Familienhilfe statt.

„Wir wollen uns dauerhaft für Flüchtlinge engagieren und einen Beitrag leisten, damit sie sich hier zuhause fühlen“, sagte Ekrem Caner Yigit. „ Als junge Menschen können wir besonders gut Brücken zu den fast gleichaltrigen Flüchtlingen bauen“. Der 24-jährige Student engagiert sich schon seit Längerem für eine islamische Jugendarbeit in Essen. Für ihn ist es klar, dass Muslime in der Flüchtlingskrise in besonderer Weise gefordert sind, zur Integration der Neuzuwanderer beizutragen, heißt es in ihrer Pressemitteilung.

Die jungen Muslime planen auch zukünftig Freizeitaktivitäten für minderjährige Flüchtlinge zu organisieren. Hierfür sammeln sie regelmäßig Spenden in ihren Moscheegemeinden. Mit den Geldspenden wurden bereits Fahrradhelme und ein Outdoorspiel gekauft.

„Wir wollten ein Signal setzen“, sagte die Medizinstudentin Iman Fathi. Sie hat die Kochaktion mit organisiert. „Weil wir selbst Muslime sind und einen Migrationshintergrund mitbringen, können wir besonders gut Brücken zu jenen bauen, die aus fremden Kulturen nach Deutschland gekommen sind.“ Durch das Projekt „Islamische Gemeinden als kommunale Akteure“ soll die muslimische Jugendarbeit in Essen weiter ausgebaut und professionalisiert werden, heißt es in ihrer Pressemitteilung. Viele junge hier sozialisierte Muslime engagieren sich ganz selbstverständlich für die Gesellschaft, aktuell insbesondere in der Flüchtlingshilfe und schaffen so einen Mehrwert. Dies soll nun honoriert und gefördert werden.

Die minderjährigen Flüchtlinge stammen aus Syrien, Afghanistan, Irak, Mali und Gambia und zeigten viel Freude an dem Projekt. In Essen leben aktuell etwa 500 minderjährige Flüchtlinge, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen sind. Sie leben in Wohngemeinschaften und von der Evangelischen Jugend- und Familienhilfe betreut.

Leserkommentare

Ute Fabel sagt:
Ich bin Atheistin und treffe mich seit Monaten regelmäßig mit Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan in Wiener Kaffeehäusern. Das Thema Religion haben wir bei unseren Gesprächen bisher ausgespart - es soll Privat- und Nebensache bleiben. Es gibt viel interessantere Themen aus der realen Welt, über die man sich austauschen kann. An Gesprächsstoff mangelt es uns nicht.
22.05.16
14:44