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Nach Sprengstoffanschlag in Dresden

Merkel trifft Imam der Dresdner Moschee

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit hielt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Dresden auf. Bei der Gelegenheit traf sie den Imam der mit Sprengstoffsätzen angegriffenen Moschee in Dresden.

04
10
2016
Kanzlerin Merkel und die Turin Familie, die sich zu dem Zeitpunkt des Anschlags in der Moschee befand. © Steffen Seibert/Twitter

Die Kanzlerin habe sich am Montag in Dresden mit dem Imam der Dresdner Moschee und dessen Familie getroffen, berichtet „Spiegel Online“. Dabei berief sich das Magazin auf einen kurz zuvor veröffentlichten Tweet des Regierungssprechers Steffen Seibert. Der Imam Hamza Turan und seine Familie hielten sich zu der Zeit des Sprengstoffanschlags in der Moschee auf, doch blieben glücklicherweise unverletzt.

Merkel hielt sich wegen der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden auf. Am Vormittag war sie zusammen mit Spitzenvertretern von Staat und Gesellschaft, unter ihnen Bundespräsident Joachim Gauck und Bundestagspräsident Norbert Lammert zum Gottesdienst in der Frauenkirche geladen. Vor der Kirche fanden erhebliche Proteste von Pegida-Demonstranten statt.

Der Akt der Anteilnahme von Merkel wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit dennoch mehrteilig positiv aufgenommen. Auch geht die Suche seit vergangenem Freitag nach dem Täter weiter. Mithilfe einer Überwachungskamera versucht die Polizei den Unbekannten, der in dem Video einen Rucksack und ein Motorradhelm trägt ausfindig zu machen. Sie geht weiterhin von einer fremdenfeindlichen Motivation aus. Ein zweiter Sprengsatz war am selben Tag vor einem Dresdner Kongresszentrum explodiert.

Leserkommentare

Manuel sagt:
Hat der Imam eigentlich Fr. Merkel die Hand gegeben, manche haben ja da Probleme?
05.10.16
11:25
Ute Fabel sagt:
Politiker sollten sich nicht nur mit (sunnitischen) Islamvertretern sondern auch mit Repräsentanten säkulärer Migrantenvereine treffen. In Wien wurde ein kemalistischer türkischer Verein Opfer eines Brandanschlags. Danach gabe es keine Besuche von Politikern. Es ist eine große Fehleinschätzung, wenn deutsche und österreichische Politker meine, dass Islamvertreter die "Kultur" der migrantischen Bevölkerung verkörpern. Gerade die Welt der Syrer ist viel bunter. Ich betreue regelmäßig mehrere anerkannte syrische Flüchtlinge in Wien - hauptsächlich aus Damaskus - die ihr Studium in Wien fortsetzen wollen. Darunter sind ein gläubiger Sunnit, der fünfmal täglich betet, kein Schweinefleisch ist und keinen Alkohol trinkt, mehrere "Taufscheinmoslems", die religiös völlig desinteressiert sind und zwei erklärte Atheisten, die die Bücher von Hamed Abdel-Samad verschlingen.
05.10.16
14:47
Bernd sagt:
@Manuel: Das ist eine Angelegenheit zwischen dem Imam und Frau Merkel. Außerdem glaube ich, dass Frau Merkel im Gegensatz zu Ihnen intelligent genug ist, zu verstehen, dass es kein Mangel an Respekt ist, wenn er ihr die Hand nicht gegeben haben sollte. @Ute Fabel: Frau Merkel ist nicht österreichische, sondern deutsche Bundeskanzlerin. Und in Dresden der Anschlag war nun einmal auf eine Moschee und nicht auf einen kemalistischen Verein. Also macht es auch Sinn, den Imam zu besuchen und mit ihm zu sprechen.
06.10.16
17:08