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Islamischer Religionsunterricht

Augsburg will Religionslehrer ausbilden

Die Zahl muslimischer Schüler in Bayern steigt. Um den Bedarf zu decken, möchte auch die Universität Augsburg islamische Religionslehrer ausbilden. An einem Konzept wird gearbeitet.

07
03
2017
Symbolbild: Grundschule, Schüler
Symbolbild: Grundschule, Schüler © by Michael Dr Gumtau auf flickr.com (CC BY 2.0), bearbeitet IslamiQ

Die Universität Augsburg will künftig ein Studiengang für islamische Religionslehrer anbieten. Augsburg wäre dann, neben der Universität in Erlangen, der zweite Standort in Bayern, der die Ausbildung islamischer Religionslehrer ermöglicht.

Die Inhaberin des Augsburger Lehrstuhls für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Elisabeth Naurath, halte einen zweiten Standort für dringend nötig. „Wir werden sehen, dass wir so schnell wie möglich ein Konzept einreichen“, wird sie in der Augsburger Allgemeine zitiert.

Hierfür werde im Sommersemester 2017 in Augsburg erst einmal die Forschungsstelle Interreligiöse Bildung eröffnet. Dort werden Lehramtsanwärter die Möglichkeit bekommen, eine Zusatzqualifikation für Interreligiöse Mediation zu erwerben, welche ihnen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Religionen vermitteln soll.

Islamunterricht als Modellversuch

Derzeit gibt es fünf islamische Zentren an deutschen Hochschulen, an denen Lehramtsstudenten islamische Theologie studieren können. In einigen dieser Hochschulen werden die Lehrinhalte von islamischen Religionsgemeinschaften mitgestaltet. Denn diese sollen gewährleisten, dass der islamische Religionsunterricht nach dem Glauben der religiösen Gemeinschaften erteilt wird. In Bayern sei die Situation aber eine andere. Dort werde der Lehrplan vom Staat festgelegt. Im Gegensatz zu den anderen Bundesländern sei der „islamische Religionsunterricht“ in Bayern kein bekenntnisorientierter Unterricht, sondern ein Modellversuch, das noch in den Kinderschuhen steckt. Insgesamt können nur ca. 15500 von 100.000 Schülern den Islamunterricht besuchen.

Im November letzten Jahres kündigte auch die Universität Paderborn an, künftig islamische Religionslehrer ausbilden zu können. Spätestens 2020 sollte der Studiengang Islamische Religionspädagogik dort angeboten werden.

Leserkommentare

Ute Fabel sagt:
Ein flächendeckender konfessinsübergreifender Ethikunterricht wäre viel verbindender und integrativer als religionsunmündige Kinder nach dem Religionsbekenntnis ihrer Eltern auszusieben. Öffentliche Schulen sollten nich zu Komplizen für eine religiöse Indoktrination und intellektuelle Verengung werden, die vielleicht im Interesse mancher Religionsverbände ist aber nicht der besseren Entfaltung der Schüler dient. Das Bildungssystem soll Möglichkeiten schaffen, damit Kinder und Jugendlichen nicht frühzeitig schublasiert werden sonden ihren Horizont in verschiedene Richtungen erweitern können.
08.03.17
7:45