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Ruhr Museum

Ausstellung: „Der geteilte Himmel“

Die religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr ist groß. Wie sie sich in den vergangenen 500 Jahren entwickelt hat, skizziert eine Ausstellung in Essen.

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2017
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Ausstellung: "Der geteilte Himmel"

Die Religionsgeschichte Nordrhein-Westfalens von der Reformation bis heute nimmt vom kommenden Montag eine Ausstellung im Essener Ruhr Museum in den Blick. Anlass ist die Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers vor 500 Jahren.

Die Schau „Der geteilte Himmel“ zeigt in zehn Kapiteln, wie die unterschiedlichen Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr im Laufe der Zeit miteinander auskamen und -kommen. Zu sehen sind mehr als 800 Objekte wie etwa Gemälde, Skulpturen, Altargeräte, Bücher, Textilien und Möbel. Die Ausstellung dauert bis zum 31. Oktober, dem Reformationstag.

Vor allem die Zuwanderer während der Industrialisierung und nach dem Zweiten Weltkrieg veränderten die konfessionellen Verhältnisse in der Region. „Die Migranten brachten auch ihre religiösen Bräuche mit. Den Himmel teilen sich somit heute Fördertürme und Schornsteine mit Kirchtürmen, Synagogen, Moscheen und anderen religiösen Stätten“, hieß es am Freitag bei der Vorstellung der Schau.

Zu sehen ist etwa die Predigtkanzel einer Bochumer Moschee oder eine Statue der hinduistischen Göttin Lakshmi aus dem Sri Kamadchi Ampal Tempel in Hamm. Ein Kupferstich von Heinrich Aldegrever zeigt ein Porträt Martin Luthers, gefertigt 1540. Ein Tora-Schild der ehemaligen jüdischen Gemeinde Hamm stammt aus dem Jahr 1768. Aus dem Essener Sikh-Tempel, auf den vor knapp einem Jahr drei radikalisierte muslimische Jugendliche einen Bombenanschlag verübten, kommt ein Standharmonium. Auch ein Fragment einer bei dem Anschlag zerborstenen Fensterscheibe ist zu sehen. (dpa, iQ)