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Gerichtssäle

Bundesjustizministerin begrüßt Kopftuchverbot im Gericht

Kein Kopftuch, kein Kreuz, keine Kippa: Niedersachsen will sämtliche religiöse Kleidung in Gerichtssälen verbieten. Die Bundesjustizministerin Katarina Barley unterstützt diesen Vorstoß.

20
11
2018
Katarina Barley
Familienministerin Katarina Barley. © www.katarina-barley.de

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat Pläne der niedersächsischen Landesregierung begrüßt, wonach Richter und Staatsanwälte in diesem Bundesland künftig keine religiösen Symbole wie Kreuze oder Kopftücher bei öffentlichen Verhandlungen tragen dürfen. „Ein Gericht entscheidet unabhängig von religiösen Einstellungen. Diese Neutralität muss auch nach außen sichtbar werden“, sagte Barley der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ am Dienstag. Das entspreche auch der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

Auch der Deutsche Richterbund (DRB) sprach sich für ein gesetzliches Verbot religiöser Kleidung und Zeichen bei Amtsträgern im Gerichtssaal aus. DRB-Bundegeschäftsführer Sven Rebehn sagte der Zeitung: „Die Justiz ist zu strikter Neutralität verpflichtet. Damit sind religiöse Kleidung sowie weltanschauliche, politische und religiöse Zeichen bei Amtsträgern im Gerichtssaal nicht vereinbar. Der Gesetzgeber sollte das durch ausdrückliche Verbote klarstellen.“ Die Initiative zur Gesetzgebung in Niedersachsen sei deshalb zu begrüßen.

Rebehn betonte, es gehe darum, einen Raum zu schaffen, „in dem alle Aufmerksamkeit auf die zu entscheidende Sache gerichtet werden kann“. Die Neutralitätspflicht im Gerichtssaal gilt nach seinen Worten auch für Staatsanwälte, Schöffen, ehrenamtliche Richter und Referendare während der Sitzungsvertretung.

Niedersachsen will religiöse Symbole in Gerichten verbieten

Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU) hatte zuvor erklärt, jeder in einem Gerichtssaal müsse den Eindruck haben, dass Richter und Staatsanwalt „frei von religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen“ seien. Ein entsprechendes Gesetz werde noch in diesem Jahr vom Kabinett in Hannover beschlossen. Anlass dafür sei der Fall einer muslimischen Referendarin, die auch im Gerichtssaal Kopftuch tragen wollte. (KNA, iQ)

Leserkommentare

Ute Fabel sagt:
Sichtbare Zeichen des Glauben (Kreuzkette, Kippa, Kopftuch, Salafistenbart) oder des Unglaubens (Gottlos-Glücklich-Anstecker) sowie der politischen Überzeugung (Burschenschafterschleife, kommunistisches FDJ-Blauhemd) lassen sich mit der strikten Neutralität der Justiz in der Tat nicht vereinbaren. Wer darauf nicht verzichten will, grenzt sich selbst aus. Wichtig ist, dass wir alle religiösen und weltanschaulichen Dogmatismus mit vereinten Kräften entschlossen zu bekämpfen, der Menschen glauben lässt, es ginge nicht ohne bestimmte Kleidungsstücke. Sogar Aiman Mazyek, der Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, ist der festen Überzeugung, dass Kopftuchtragen überhaupt nicht notwendig ist. Zwecks Karriereförderung von Frauen solle er muslimischen Juristinnen noch lautstärker Mut machen auf der Kopftuch zu verzichten.
20.11.18
13:53
Quasar sagt:
Vielleicht sollte man den Titel der Story zu "... begrüßt Verbot religiöser Symbole..." ändern. So hat das schon etwas sehr unehrliches,
20.11.18
15:52
Kritika sagt:
L.S. " Kein Kopftuch, kein Kreuz, keine Kippa - - -" Diese Symbole müssen selbstverständlich im Gerichtssaal verboten sein. Allerdings nicht nur für Richter usw. sondern generell. Der Gerichtssaal ist ein völlig ungeeigneter Ort für Werbung; für Mercedes, mit Kopftuch, für Merkel, den Kommunismus, für den örtlichen Fussballclub und egal welche Religion oder Ideologie. Banner und WerbeSchilder sind ja ebenfalls verboten, egal für was. Kritika besuchte gerade einen Patienten in Freiburg, der in ein Römisch-Katholisches Krankenhaus lag. Der Weg zum Patientenzimmer führte durch lange breite Fluren, Diese Fluren waren gleichzeitig Wartezimmern für viele ambulante Patienten diverser Sorten von Fachärzte. Von den vielen Wartenden jungen Frauen hatte keiner ein Kopftuch auf. Aber einige trugen einen merkwürdigen Dutt, wie früher typisch für Gouvernanten. Es handelte sich offensichtlich Kopftuch-lose Kopftuch-Frauen, die es entweder selber für unpassend hielten in dem deutlich als Katholische erkennbare Haus für den Islam zu werben oder zu verstehen bekommen hatten, dass Kopftuch Demos hier unerwünscht sind. Dies wäre doch ein guter Kompromiss für alle KopftuchMuslims. So können die ihr Drang befriedigen, als Muslim erkennbar zu sein, und stören nicht penetrant die neutrale Öffentlichkeit, die allen gehört. Gruss, Kritika.
23.11.18
21:02
Emanuel Schaub sagt:
Frei von Weltanschauung und religion -welcher MENSCH hat denn einen Roboter statt Geist/Seele in sich !!? gruss emanuel
26.11.18
14:36