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Archäologie

Forscher finden eine der ältesten Moscheen in der Negevwüste

Bei Bauarbeiten für ein neues Wohnviertel fanden Archäologen Überreste einer Moschee in der Negevwüste. Die Überreste sind vermutlich aus der Frühzeit des Islam.

19
07
2019
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Symbolbild: Archäologie © flickr/CC 2.0/https://www.flickr.com/photos/ilf_/

Archäologen haben eine der bisher ältesten Moscheen in der Beduinenstadt Rahat in der Negevwüste gefunden. „Die kleine ländliche Moschee aus dem 7. bis 8. Jahrhundert ist ein seltener Fund überall auf der Welt, besonders nördlich von Beerscheva, wo bisher kein vergleichbares Gebäude gefunden wurde“, sagten die Grabungsleiter Jon Seligman und Schahar Zur laut einer Mitteilung der israelischen Antikenbehörde (IAA) von Donnerstag. Bekannt seien aus dieser Zeit große Moscheen in Jerusalem und Mekka.

Die Überreste des Baus wurden demnach bei Bauarbeiten für ein neues Wohnviertel entdeckt. Gefunden wurden laut Mitteilung Überreste eines nicht überdachten rechteckigen Gebäudes mit einer nach Süden in Richtung Mekka ausgerichteten Gebetsnische (Mihrab). Die Forscher gehen davon aus, dass die Moschee von Bauern der Gegend genutzt wurde.

Fund aus der Frühzeit des Islam

Die Grabungen brachten ferner Überreste einer landwirtschaftlichen Anlage aus byzantinischer Zeit (6. bis 7. Jahrhundert) sowie eine kleine Siedlung aus der Frühzeit des Islam (7. bis 8. Jahrhundert) ans Tageslicht. Unter anderem gefunden wurden Gebäude mit Wohnräumen, offenen Innenhöfen, Lagerräumen und Kochstätten einschließlich Freiluftöfen. Nach Einschätzung der Grabungsleiter handelt es sich um Teile einer landwirtschaftlichen Struktur.

Laut Gideon Avni, einem IAA-Experten für die frühislamische Zeit, handelt es sich um eine der ältesten gefundenen Moscheen aus der Ankunftszeit des Islam nach der arabischen Eroberung 636 nach Christus. Die räumliche Nähe zwischen einer landwirtschaftlichen Siedlung und einer Moschee lasse zudem Rückschlüsse auf „die Prozesse kultureller und religiöser Veränderung“ beim Übergang von byzantinischer zu frühislamischer Zeit zu.

Die Grabungen an der Stätte sollen fortgesetzt und eine spätere Integration der Funde in das geplante Neubauviertel geprüft werden, so die IAA. (KNA, iQ)