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Thüringen

CDU kritisiert mangelnde Gefängnisseelsorge für Muslime

Die CDU kritisiert die Seelsorge von muslimischen Häftlingen in den deutschen Gefängnissen. Für die Weiterentwicklung der religiösen Betreuung muslimischer Gefangener sollen nun bundeseinheitliche Regelungen angestrebt werden.

07
01
2020
Gefängnisseelsorge
Gefängnisseelsorge © Shutterstock, bearbeitet by islamiQ

Die CDU-Landtagsfraktion hat eine bessere Seelsorge für muslimische Gefangene gefordert. Das Problem sei der Landesregierung seit 2017 bekannt, doch passiert sei nichts, kritisierte der CDU-Innenexperte Raymond Walk am Dienstag in Erfurt. Zwar würden Bedienstete in den Gefängnissen für den bestmöglichen Umgang mit muslimischen Häftlingen geschult, doch könne dies nicht die Betreuung der Insassen durch fest mit dem Grundgesetz verbundene Imame ersetzen.

Der Bund der Strafvollzugsbediensteten in Thüringen hatte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur eine fehlende Gefängnisseelsorge für muslimische Gefangene beklagt. In Thüringen sei derzeit kein Imam zu finden. Mangels Alternativen besuchten daher muslimische Insassen auch christliche Gottesdienste, hieß es.

Das Justizministerium verwies am Dienstag auf die Justizministerkonferenz. Für die Weiterentwicklung der religiösen Betreuung und Seelsorge muslimischer Gefangener würden bundeseinheitliche Regelungen angestrebt, sagte ein Ministeriumssprecher. An denen werde sich dann auch Thüringen orientieren. (dpa/iQ)

Leserkommentare

Ute Fabel sagt:
Die psychologische Betreuung aller Häftlinge durch Personen, die über eine anerkannte Fachausbildung verfügen, sollte ausgebaut werden. Davon hätten weit mehr Gefängnisinsassen einen Nutzen. In Thüringen gehören fast 70 % der Bevölkerung keiner Religionsgemeinschaft ein. Vertretern von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften soll es selbstverständlich freistehen, Gefängnisse zu besuchen. Sichergestellt werden muss, dass Häftlinge nicht belästigt werden. In Wiener Krankenhäusern ist zu beobachten, dass sich diverse Religionsvertreter immer wieder unaufgefordert an die Betten von Patienten setzen und missionarisch tätig werden.
08.01.20
9:05