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Nordrhein-Westfalen

21.600 Schüler nehmen am Islamunterricht teil

In Nordrhein-Westfalen haben 21.600 Schüler am Islamunterricht teilgenommen. Die Landesregierung will das Angebot weiter ausbauen.

14
06
2020
0
Umfrage, Islamunterricht, Islamischer Religionsunterricht
Islamischer Religionsunterricht © Facebook, bearbeitet by iQ.

In Nordrhein-Westfalen besuchen im aktuellen Schuljahr rund 21.600 Schülerinnen und Schüler den islamischen Religionsunterricht. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg um etwa 1300 Schüler, hieß es auf Anfrage aus dem Schulministerium in Düsseldorf. Der bekenntnisorientierte Unterricht war in NRW 2012 als reguläres Schulfach eingeführt worden. Das Fach werde an rund 260 Schulen unterrichtet.

Einer wissenschaftlichen Evaluation zufolge habe der Islamunterricht die Zielsetzung der Landesregierung bisher sehr gut erfüllt und eine hohe Zustimmung erhalten. Nichtsdestotrotz will die Landesregierung den Islamunterricht neu organisieren.

Bisher hatte ein achtköpfiger Beirat über Inhalte und Lehrerlaubnisse für den Islamunterricht an den NRW-Schulen entschieden. Vier Vertreter entsandten die islamischen Religionsgemeinschaften, vier weitere die Landesregierung.

Kommission ersetzt Beirat

Dieser Beirat wird nach dem neuen Gesetz durch eine zahlenmäßig nicht begrenzte Kommission ersetzt. In dem neuen Gremium sollen auch muslimische Organisationen und Vereine über den Kreis der vier islamischen Religionsgemeinschaft hinaus mitarbeiten. Diese neue Übergangslösung wurde vom Koordinationsrats der Muslime (KRM) stark kritisiert. Das Kommissionsmodell sei „verfassungswidrig“. Denn danach bestimme das Land entscheidend über die Zusammensetzung der Kommission und erhalte damit indirekt Zugriff auf die Inhalte des Religionsunterrichts. 

Islamunterricht mit Übergangsmodellen

Nordrhein-Westfalen führte den Islamunterricht 1999 zunächst als islamkundlichen Unterricht und später als islamische Unterweisung in Form eines muttersprachlichen Ergänzungsunterrichts (in hauptsächlich türkischer Sprache) ohne Beteiligung der Religionsgemeinschaften ein. Im Jahr 2012 führte NRW dann erst an Grundschulen, später auch an weiterführenden Schulen einen ordentlichen Islamunterricht in Begleitung eines Beirats ein. (dpa, iQ)