Einstellungen für die Zustimmung anpassen

Wir verwenden Cookies, damit Sie effizient navigieren und bestimmte Funktionen ausführen können. Detaillierte Informationen zu allen Cookies finden Sie unten unter jeder Einwilligungskategorie.

Die als „notwendig" kategorisierten Cookies werden in Ihrem Browser gespeichert, da sie für die Aktivierung der grundlegenden Funktionalitäten der Website unerlässlich sind.... 

Immer aktiv

Notwendige Cookies sind für die Grundfunktionen der Website von entscheidender Bedeutung. Ohne sie kann die Website nicht in der vorgesehenen Weise funktionieren.Diese Cookies speichern keine personenbezogenen Daten.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Funktionale Cookies unterstützen bei der Ausführung bestimmter Funktionen, z. B. beim Teilen des Inhalts der Website auf Social Media-Plattformen, beim Sammeln von Feedbacks und anderen Funktionen von Drittanbietern.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Analyse-Cookies werden verwendet um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies dienen zu Aussagen über die Anzahl der Besucher, Absprungrate, Herkunft der Besucher usw.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Leistungs-Cookies werden verwendet, um die wichtigsten Leistungsindizes der Website zu verstehen und zu analysieren. Dies trägt dazu bei, den Besuchern ein besseres Nutzererlebnis zu bieten.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Werbe-Cookies werden verwendet, um Besuchern auf der Grundlage der von ihnen zuvor besuchten Seiten maßgeschneiderte Werbung zu liefern und die Wirksamkeit von Werbekampagne nzu analysieren.

Keine Cookies zum Anzeigen.

Rheinland-Pfalz

Land will Betroffene von „Hate Speech“ stärken

Eine neue Beratungsstelle gegen „Hate Speech“ soll im Internet Betroffenen psychosozial beraten und bei strafrechtlichen Schritten unterstützen. 

16
09
2021
0
Hasskriminalität, Hass und Hetze im Netz
Hass und Hetze im Netz © Shutterstock, bearbeitet by iQ

Eine neue Beratungsstelle gegen Hass und Gewalt im Internet hat am Donnerstag ihre Arbeit aufgenommen. Rheinland-Pfalz sei eines der ersten Bundesländer, das ein solches spezifisches Beratungsangebot habe, sagte Familienministerin Katharina Binz (Grüne) zum Start von „SoliNet„. Die Einrichtung soll Betroffene von psychosozial beraten und sie bei der Beweissicherung oder der Einleitung von strafrechtlichen Schritten unterstützen. Dazu hat „SoliNet“ eine dauerhafte Zusammenarbeit mit einer Anwaltskanzlei vereinbart.

„Hate Speech und digitale Gewalt haben in den letzten Jahren sehr zugenommen“, sagte Binz. „Hate Speech“ sei eine Form der psychischen Gewalt mit teilweise gravierenden Folgen für die Betroffenen. Wenn sich Menschen aus Angst davor aus öffentlichen Diskussionen zurückzögen, werde so letztlich auch der demokratische Diskurs beeinträchtigt.

Angebunden ist „SoliNet“ an die Fachstelle m*Power, die 2017 zur Beratung für Betroffene von rechtsextremer Gewalt gegründet wurde. Die Einrichtung setzt ein Vorhaben aus dem Landesaktionsplan gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit um, der im November vergangenen Jahres vorgestellt wurde und insgesamt 29 Maßnahmen und Projekte umfasst. „SoliNet“ ist mit zwei Vollzeitstellen gestartet und wird künftig mit 160 000 Euro im Jahr vom Land unterstützt.

Weitere Aktionen gegen „Hate Speech“ in Rheinland-Pfalz

Mit Beratungsangeboten und einer Anlaufstelle für Betroffene hatte die rheinland-pfälzische Landesregierung zuvor einen Aktionsplan gegen Hass und Diskriminierung im Internet und auf der Straße vorgestellt. In den vergangenen Jahren seien die Stimmen gegen Vielfalt, Toleranz und Gleichheit in unserer Gesellschaft verbunden mit Aussagen mit menschenrechtsfeindlichem und populistischem Gedankengut immer lauter geworden, hatte die Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) bei der Vorstellung des Plans im vergangenen Jahr gesagt. (dpa, iQ)