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Myanmar

Erster Rohingya in die Schattenregierung von Myanmar berufen

Erstmals gehört ein Angehöriger der unterdrückten Minderheit der Rohingya der oppositionellen Regierung von Myanmar an.

03
07
2023
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Militär Uniform in Myanmar © Shutterstock, bearbeitet by iQ
Militär Uniform in Myanmar © Shutterstock, bearbeitet by iQ

Erstmals gehört ein Angehöriger der unterdrückten Minderheit der Rohingya der oppositionellen Regierung von Myanmar an. Die Berufung von Aung Kyaw Moe zum stellvertretenden Menschenrechtsminister der Parallelregierung NUG (National Unity Government) wurde von im Exil lebenden Rohingya begrüßt. „Wir hoffen, dass mehr Rohingya in die NUG gewählt werden“, erklärte der Präsident der „Menschenrechtsorganisation der ethnischen Rohingya aus Myanmar“ in Malaysia, Zafar Ahmad Abdul Ghani, am Samstag über Twitter.

Militärputsch in Myanmar

Die NUG wurde rund zwei Monate nach dem Militärputsch vom Februar 2021 gegründet. Ihr gehören gewählte Parlamentarier sowie Vertreter verschiedener Parteien und ethnischer Gruppen an. In Malaysia leben nach Angaben der UN-Flüchtlingskommission 105.000 Rohingya-Flüchtlinge.

Der in Deutschland lebende Nay San Lwin, Mitbegründer der „Free Rohingya Coalition“, forderte weitergehende Schritte, etwa die Anerkennung der Rohingya als eigene Ethnie. „Eine konkrete Rohingya-Politik ist von entscheidender Bedeutung, und ich schätze die Maßnahmen der NUG, diesen Schritt jetzt zu unternehmen“, so der Menschenrechtler auf Twitter.

Aung Kyaw Moe bringt laut NUG über 15 Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit verschiedenen UN-Organisationen und NGOs in Myanmar, Thailand, Afghanistan und Liberia mit. Für Engagement für Frieden und Menschenrechte wurde er 2019 mit dem Schuman-Preis der Europäischen Union ausgezeichnet. Der 41-Jährige ist zudem Absolvent der Führungskräfteprogramme der ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und Barack Obama sowie des United States Institute of Peace und der Dalai Lama Fellowship.

Muslimische Rohingya in Myanmar gelten als Staatenlos

Am 7. Juni war sein älterer Bruder Than Myint in Yangon von Unbekannten beim Verlassen einer Apotheke ermordet worden. Sein Bruder sei umgebracht worden, nachdem seine familiäre Verbindung zu ihm als Menschenrechtler bekannt geworden sei, klagte Aung Kyaw Moe auf Facebook.

Die muslimischen Rohingya gelten in Myanmar als staatenlose, illegale Einwanderer aus Bangladesch, obwohl sie teilweise schon seit Generationen in dem südostasiatischen Land leben. Im Sommer 2017 vertrieb die Armee mehr als 700.000 Rohingya nach Bangladesch. Rund 900.000 Rohingya leben derzeit in Flüchtlingslagern im Bezirk Cox’s Bazar unweit der Grenze zu Myanmar. (KNA/iQ)