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Heidelberg

„Ihre Moschee soll entweiht werden“ – Gemeinde erhält Drohbrief

Am Wochenende erhielt die DITIB-Moschee in Heidelberg einen islamfeindlichen Drohbrief. Die Polizei ermittelt.

28
08
2023
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DITIB-Moschee in Heidelberg © Facebook, bearbeitet by iQ.
DITIB-Moschee in Heidelberg © Facebook, bearbeitet by iQ.

Am Wochenende wurde die DITIB-Moschee in Heidelberg Opfer eines Angriffs. Dabei erhielt die Yavuz-Sultan-Selim Moschee ein Schreiben mit der Drohung „Ihre Moschee soll entweiht und beschmutzt werden“. Vom Absender fehlt jede Spur. Wie die Antidiskriminierungsstelle des DITIB-Bundesverbands mitteilt, habe die Gemeinde Anzeige erstattet.

Die Pressestelle der Polizei in Mannheim erklärte gegenüber IslamiQ, dass der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen hatte. Ob es sich um eine islamfeindliche Tat handelt, sei Teil der Ermittlungen. „Ob die Täterschaft eine Ablehnung des islamischen Glaubens oder explizit der DITIB-Gemeinde Heidelberg antreibt muss weiter verifiziert werden“, so die Polizei.

Keine Einzelfälle

In den letzten Wochen und Monaten wurden immer mehr Moscheen beschädigt oder haben Drohbriefe erhalten. Erst im Mai wurde ein Brandanschlag auf ein Restaurant an einer Moschee in Hannover verübt. Noch immer fehlt jede Spur von den Tätern. Anschließend folgten mehrere Drohbriefe mit dem Absender NSU 2.0 an mehrere Moscheen in Niedersachsen. Seit 2022 haben elf Moscheen Drohbriefe erhalten. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich immer um denselben Täter handelt, einen konkreten Verdächtigen haben sie aber noch nicht ausgemacht.

2022: 569 Angriffe auf Muslime und Moschee

Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland 569 Angriffe auf Muslime und Moscheen gegeben. Bei den Tätern handele es sich überwiegend um Rechtsextreme. Zu den erfassten Straftaten zählten etwa Hetze im Internet, Drohbriefe und persönliche Angriffe, aber auch Sachbeschädigung und Schmierereien. Bei den Taten wurden demnach 25 Menschen leicht verletzt und nur ein Tatverdächtiger festgenommen.