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Bielefeld

Erneut erhält Moschee Hassbotschaften per Lieferando

Volksverhetzende Botschaften auf dem Kassenzettel des Lieferdienstes: Schon wieder war eine Moschee in Bielefeld im Visier unbekannter Extremisten. Zur Zustellung kam es nicht.

08
02
2024
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Moschee erhält Hassbotschafen per Lieferdienst © shutterstock, bearbeitet by iQ
Moschee erhält Hassbotschafen per Lieferdienst © shutterstock, bearbeitet by iQ

Erneut haben Unbekannte versucht, Hassbotschaften auf Kassenzetteln eines Lieferdienstes an eine islamische Gemeinde in Bielefeld zu schicken. Die volksverhetzenden Botschaften auf Online-Bestellungen seien dem Lieferdienst früh genug aufgefallen und die Polizei informiert worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Der Zustellversuch sei am Dienstagabend unternommen worden. Offenbar habe es mehrere Bestellungen gegeben. Die Besteller seien unbekannt. Zuerst hatte das „Westfalen-Blatt“ darüber berichtet.

Schon in den vergangenen Tagen hatte eine andere Moscheegemeinde in Bielefeld Hassbotschaften von Unbekannten erhalten. Die Täter hatten ebenfalls eine Essenslieferung an die Moschee veranlasst. Auf Kassenzetteln waren rassistische Aussagen zu lesen gewesen. Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben.

„Es ist beruhigend zu wissen, dass die Polizei mit Hochdruck daran arbeitet, die Fälle aufzuklären und die Sicherheit unserer Gemeinden zu gewährleisten“, zitierte das „Westfalen-Blatt“ aus einer Erklärung des Bündnisses islamischer Gemeinden Bielefeld. Das Bündnis setze sich weiterhin für ein respektvolles und friedliches Zusammenleben ein und werde sich „nicht von solchen Untaten einschüchtern lassen“.

Auf die Frage von Radio Bielefeld, warum die Bestellungen trotz der hasserfüllten Kommentare auf den Quittungen ausgeliefert wurden, antwortete Lieferando, dass es technische Schutzmaßnahmen auf der Plattform gebe, der betreffende Nutzer es aber irgendwie geschafft habe, diese Maßnahmen zu umgehen. Das Unternehmen erklärte, es habe den Nutzer gesperrt und arbeite mit der Staatsanwaltschaft zusammen, könne aber keine genaueren Angaben zu diesem Thema machen, um die zu treffenden Maßnahmen nicht zu schwächen. (dpa, iQ)