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Sachsen

Rechtsextreme Vorfälle an Schulen mehr als im Vorjahr

Hakenkreuz-Schmierereien an Schulgebäuden, rechtsextremistische Inhalte in Klassenchats, Hitlergruß – die Zahl der Vorfälle mit rechtsextremem Hintergrund an Schulen in Sachsen ist gestiegen.

14
02
2024
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Klassenraum © shutterstock, bearbeitet by iQ
Klassenraum © shutterstock, bearbeitet by iQ

Die Behörden in Sachsen haben im vergangenen Jahr insgesamt 149 Vorfälle mit rechtsextremem Hintergrund an Schulen erfasst. Das geht aus einer Antwort des Kultusministeriums auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) hervor. Wie die „Leipziger Volkszeitung“ (Mittwoch) zuerst berichtete, sind dies deutlich mehr Fälle als in Vorjahren. Im Vor-Corona-Jahr 2019 seien es 73 Vorfälle gewesen, hieß es. Auch in den Jahren 2020 (52), 2021 (91) und 2022 (48) hätten die Werte darunter gelegen.

„Der jüngste Anstieg der Fallzahlen ist besorgniserregend, kann aber zumindest zu einem Teil auf eine gestiegene Sensibilisierung zurückgeführt werden“, erklärte Köditz am Mittwoch.

Die Vorkommnisse betreffen verschiedene Schularten. Dabei geht es unter anderem um rechtsextremistische Inhalte in Klassenchats oder Hakenkreuz-Schmierereien an Schulgebäuden. Bei der Exkursion einer Klasse in die KZ-Gedenkstätte Buchenwald im Mai 2023 zeigte ein Schüler am Glockenturm den Hitlergruß, während ihn ein Klassenkamerad filmte und das Video anschließend verbreitete.

Rechtsextremismus Problem in vielen Ländern

Auch an Schulen in Thüringen sind nach Angaben des Bildungsministeriums im vergangenen Jahr 129 rechtsextreme, rassistische oder antisemitische Vorfälle erfasst worden. Das war knapp ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor, wie das Ministerium auf Anfrage mitteilte. 2022 hatte das Ministerium 98 solcher Vorfälle gezählt.

Das Brandenburger Bildungsministerium will das Projekt „Starke Lehrer – starke Schüler“ gegen Rechtsextremismus dauerhaft fortführen. Für die Schulung von Lehrkräften in der Auseinandersetzung mit rechtsextremen, antisemitischen und rassistischen Überzeugungen werde ab dem kommenden Jahr eine Koordinierungsstelle am Landesinstitut für Schule und Medien eingerichtet. (dpa, iQ)