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Rassismus

630 Angriffe auf Muslime seit dem 7. Oktober

Der Nahostkrieg im Gazastreifen wirkt auch in Deutschland nach. Das zeigen Daten aus der Statistik zur politisch motivierten Kriminalität. Demnach haben sich Angriffe auf Muslime und Juden verdoppelt.

15
04
2024
Islamfeindliche Schmierereien in Wuppertal
Islamfeindliche Schmierereien in Wuppertal

Die Zahl der islamfeindlichen und antisemitisch motivierten Straftaten ist in den vergangenen Monaten enorm angestiegen. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage des Unionsabgeordneten Christoph de Vries (CDU) hervorgeht, die IslamiQ vorliegt, haben sich die islamfeindlichen Straftaten mehr als verdoppelt. Hintergrund für beide Entwicklungen dürfte der andauernde Nahostkrieg im Gazastreifen seit dem 7. Oktober sein.

Die Polizei registrierte in Deutschland demnach im Jahr 2023 bundesweit 1464 Straftaten, bei denen ein islamfeindliches Motiv vermutet wird – deutlich mehr als im Jahr zuvor. 2022 lag die Zahl der erfassten islamfeindlichen Delikte bei 610. 493 dieser Straftaten wurden nach dem 7. Oktober bis zum Jahresende erfasst. Im ersten Quartal 2024 zählte die Polizei 137 islamfeindliche Straftaten. Ingesamt wurden somit 630 Angriffe auf Muslime und Moscheen verübt. 

Als antisemtisch wurden 2023 bundesweit 5154 Straftaten klassifiziert – nach 2641 antisemitisch motivierten Taten im Vorjahr. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden den Angaben zufolge 765 antisemitische Straftaten gemeldet.

Die Bundesregierung wies in ihrer Antwort darauf hin, dass die Polizeistatistik zur Politisch motivierten Kriminalität für 2023 und das laufende Jahr noch vorläufigen Charakter haben, weil sich durch Nachmeldungen beziehungsweise neue Erkenntnisse noch Änderungen ergeben können.

Blickt man auf, die Zahl der Menschen, die bei antisemitisch oder islamfeindlich motivierten Straftaten verletzt wurden, zeigt sich, dass zwar deutlich mehr antisemitische als islamfeindliche Taten registriert wurden. Die Zahl der Verletzten war im vergangenen Jahr jedoch in beiden Fallkonstellationen ähnlich. So wurden 2023 laut Statistik 56 Menschen bei antisemitischen Taten verletzt. Im ersten Quartal dieses Jahres gab es sieben Verletzte. Bei islamfeindlichen Straftaten gab es im vergangenen Jahr 53 Verletzte in Deutschland. In den ersten drei Monaten dieses Jahres zählte die Polizei hier neun Verletzte. (dpa/iQ)

Leserkommentare

Dilaver_Ç. sagt:
Was die deutsche Politik dagegen tut: Nichts.
15.04.24
17:30