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Memmingen

Gericht weist Klage zum Bau eines Minaretts ab

Die Türkisch Islamische Gemeinde in Memmingen will ein Minarett errichten. Die Stadt ist jedoch nicht einverstanden. Entschieden hat nun das Verwaltungsgericht Augsburg.

13
09
2024
Gebetsruf Minarett,
Minarett, Gebetsruf © shutterstock, bearbeitet by iQ.

Die Türkisch Islamische Gemeinde in Memmingen ist mit ihrer Klage zum Bau eines Minaretts vor dem Verwaltungsgericht Augsburg gescheitert. Das Bauvorhaben würde mit seiner geplanten Höhe von 24 Metern die Bebauung in der Umgebung deutlich überschreiten, teilte das Gericht zur Begründung am Donnerstag mit. Die Entscheidung war am Vortag gefallen. Die Klage auf Erteilung einer Baugenehmigung wurde abgelehnt.

Negative Vorbildwirkung für andere Baupläne

Bauausschuss und Stadtrat in Memmingen hatten den Antrag der Gemeinde, das Minarett an die bestehende Moschee zu bauen, nicht bewilligt. Das geplante Minarett sei deutlich höher als die Gebäude der Umgebung. Somit habe der Bau eine negative Vorbildwirkung für andere Baupläne. Die Entscheidung war umstritten – die Abstimmungen gingen patt aus, bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag entsprechend der Gemeindeordnung aber als abgelehnt.

Daraufhin hatte die Gemeinde eine Klage angekündigt. Das Verwaltungsgericht schloss sich nun den Bedenken der Kommune an. Dem Vorhaben käme eine „Vorbildwirkung für die Realisierung anderer, den bisherigen Rahmen des Nutzungsmaßes ebenfalls überschreitender Bauwünsche zu“, hieß es. Die Gemeinde kann sich nun an den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wenden. (dpa, iQ)

Leserkommentare

Minimalist sagt:
Eine wirklich gute Entscheidung der Vernunft für die Ablehnung dominanter Minarett-Bauvorhaben in deutschen Landen. Laut Türkei-Herrscher Erdogan sind Minarette als Bajonette anzusehen, die für einen kämpferischen Sieg des Islam stehen. Solchem Treiben müssen Gerichte und Politik aber einen ganz dicken Riegel vorschieben.
17.09.24
12:38