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Gaza-Krieg

Muslime kritisieren Verbot von UNRWA in Israel

Das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA darf nicht mehr in Israel aktiv sein. Muslime kritisieren das umstrittene Verbot und fordern ein Ende der humanitären Katastrophe.

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Symbolbild: UNRWA © shutterstock, bearbeitet by iQ.
Symbolbild: UNRWA © shutterstock, bearbeitet by iQ.

Das israelische Parlament hat dem UN-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) die Arbeit in Israel verboten. Islamische Religionsgemeinschaften und Hilfsorganisationen haben vor drastischen Folgen durch das beschlossene für die UNRWA gewarnt. Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş und die Hilfsorganisation HASENE seien zutiefst besorgt über die zunehmend schlechtere humanitäre Situation im Nahen Osten.

„Die humanitäre Lage im Nahen Osten hat ein Ausmaß erreicht, das ein unverzügliches und entschlossenes Eingreifen der internationalen Gemeinschaft erforderlich macht. Die Grundsätze des humanitären Völkerrechts sind zu verteidigen und Hilfsgüter sowie der Schutz von Zivilisten sind sicherzustellen“, heißt es in einer gemeinsam Pressemitteilung.

Laut Angaben der Vereinten Nationen seien infolge des Krieges im Gaza-Streifen 150.000 Menschen tot, verletzt oder würden vermisst. Die Zahl der Vertriebenen liege Schätzungen zufolge bei knapp zwei Millionen Menschen. „Das ist ein erschütterndes Ausmaß. Es ist zu befürchten, dass sich die Lage der Menschen weiter verschlechtern wird, sollten die in Israel beschlossenen Gesetze zum Verbot des UN-Hilfswerks UNRWA nicht zurückgezogen werden.“, erklären IGMG-Generalsekretär Ali Mete und HASENE Vorsitzender Bekir Altaş .

„Verbot der UNRWA wird Situation verschärfen“

„Die Weltgemeinschaft steht ohne Wenn und Aber in der Pflicht, im Nahen Osten die Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu gewährleisten.“, kritisiert HASENE-Vorsitzender Altaş. Dazu gehöre die Evakuierung von Kranken und Verletzten, die Zulassung von Hilfsgütern sowie die Schaffung legaler Fluchtwege für Zivilisten. Bisher seien laut UN-Angaben rund 42.000 Menschen gestorben. „Eine dramatischere Situation und eine triftigere Fluchtursache sind kaum vorstellbar. Mit dem Verbot des UN-Hilfswerks UNRWA wird sich die Situation der Menschen noch weiter verschärfen“, so Altaş weiter.

IGMG-Generalsekretär Ali Mete fordert die Weltgemeinschaft erneut „eindringlich“ dazu auf, sich für eine nachhaltige Befriedung des Nahen Ostens einzusetzen und damit für einen sofortigen Waffenstillstand, einen Stopp der Rüstungslieferungen, unabhängige Ermittlungen zur Aufarbeitung von Kriegsverbrechen sowie die Freilassung aller Geiseln zu sorgen. Darauf müssten der Wiederaufbau des Gaza-Streifens und Wiedergutmachung folgen“.

„Internationale Gemeinschaft muss handeln“

Auch die Islamische Gemeinschaft in Österreich teilte seine Sorgen zu den aktuellen Entwicklungen auf Sozialen Medien: „Wir sind zutiefst besorgt über den Gesetzesentwurf der israelischen Regierung, die lebensrettende Arbeit der UNRWA in Gaza und im Westjordanland einzustellen.“, heisst es. Die Gefahr einer weiteren humanitären Katastrophe und Eskalation in der ohnehin verheerenden Situation vor Ort müsse verhindert werden. „Die internationale Staatengemeinschaft muss unverzüglich handeln.“