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Köln

Muezzin darf weiterhin zum Freitagsgebet rufen

Nach der erfolgreichen zweijährigen Pilotphase darf der Muezzin der Ditib-Moschee in Köln-Ehrenfeld weiterhin zum Freitagsgebet rufen.

20
11
2024
Minarette der Kölner Zentralmoschee © shutterstock, bearbeitet by iQ.
Symbolbild: Gebetsruf © shutterstock, bearbeitet by iQ.

Der Muezzin der DITIB- Zentralmoschee ruft seit zwei Jahren über den Lautsprecher zum Freitagsgebet auf. Das Modellprojekt darf nun fortgeführt werden, berichtet WDR. Da die Moscheegemeinde während der zwei Jahre alle Auflagen erfüllt hat und die kritischen Stimmen rasch nachgelassen haben, verlängert die Stadt nun ihre Vereinbarung mit der Moschee in Ehrenfeld.

Mit dem Projekt solle die religiöse Vielfalt in der Stadt sichtbar und die gesellschaftliche Teilhabe der Kölner Muslime gestärkt werden, so die Stadt Köln. Das Projekt habe gut funktioniert und könne fortgeführt werden.

Nach der Vorstellung des Projekts war eine bundesweite Debatte entflammt. Kritiker warnten vor einer unzulässigen Bevorzugung einer Minderheit und Lärmbelästigung der Anwohner. Der Gebetsruf erklingt jeden Freitag zwischen 12 und 15 Uhr für 5 Minuten und darf 60 Dezibel betragen und damit die Gesprächslautstärke nicht überschreiten.

Bislang haben keine weiteren Gemeinden die Erlaubnis für den Ruf beantragt. Rund zehn weitere Moscheen hätten allerdings Interesse an dem Projekt bekundet. Deutschlandweit gibt es etwa 250 Moscheen, an denen der Muezzin offiziell ruft. Die Kölner Zentralmoschee habe aber einen höheren Symbolwert.

„Zeichen der Akzeptanz für Muslime“

Die muslimische Gemeinschaft begrüßt den Auswertungsbericht der Stadt Köln. Es sei eine Bestätigung für das laufende Projekt sowie als Würdigung des muslimischen Lebens in unserer Gesellschaft. „Es ist auch ein Zeichen der Akzeptanz für die Muslime und ihrer Anerkennung als fester Bestandteil der Gesellschaft.“, so DITIB Generalsekretär Eyüp Kalyon zu IslamiQ. „Zudem zeigt der Bericht, dass die Sichtbarkeit des Islams normalisiert und gefestigt wird.“ Über die Details des weiteren Verlaufs stehe man in engem Austausch mit der Stadt Köln und werde die Öffentlichkeit über das weitere Vorgehen informieren.

Leserkommentare

Marco Polo sagt:
Diese Muezzin-Beschallung der gläubigen und ungläubigen Bevölkerung - mit gebremstem Schaum - dürfte erst der Auftakt sein. In Stufe 2 wird das islamische Lautsprecher-Projekt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgebaut & ausgedehnt und intensiviert werden. Daran besteht für mich kein Zweifel. Das Islamisieren muss voranschreiten und öffentlich propagiert werden - auf das große muslimische Endziel hin. Kürzlich las ich eine interessante Sichtweise und Einschätzung: 'Islamisierung ist letztlich Krieg gegen Ungläubige". Dieser Satz dürfte sehr viel Wahrheit beinhalten. Das denken nicht nur viele Islamgegner und Islamkritiker. Der Kampfruf des Muezzin weist schon darauf hin. Zumindest zehn weitere Moscheen befinden sich schon in Lauerstellung. Und das wird immer so weitergehen. Denn die Karten sollen ja neu gemischt werden.
21.11.24
1:18
Kudsi sagt:
Hallo und Selam! Die erste und bis 2022 einzige Moschee in Köln, bei dem der Muezzinruf über einen Außenlautsprecher nach draußen übertragen wird, ist die Moschee in Chorweiler. Seit 2010 erfolgt von der Moschee in Köln-Chorweiler der öffentliche Muezzinruf sogar fünfmal täglich – im Sommer sogar morgens vor 6 Uhr und abends nach 22 Uhr. Die Lautstärke des Muezzinrufs gemessen vom Nachbargebäude beträgt je nach Einstellung zwischen 50 bis 65 Dezibel, meistens jedoch zwischen 50 bis 55 Dezibel. Weil die Lautstärke so verhalten ist und der öffentliche Muezzinruf auf den großen Hof der Moschee übertragen wird, bekommen den Muezzinruf außerhalb des Grundstücks lediglich die Arbeitnehmer im Nachbargebäude sowie Spaziergänger auf dem Feldweg hinter der Moschee mit, welche sich jedoch nie beschwert haben. Der öffentliche Muezzinruf in Köln-Chorweiler musste nicht einmal genehmigt werden. Es gab im Vorfeld darüber keine Debatten. Dass der fünfmal tägliche öffentliche Muezzinruf in Köln-Chorweiler bisher nicht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt hat, liegt zum einen daran, dass die Chorweiler Moscheegemeinde das nie zum Thema gemacht hat, zum anderen auch daran dass die Moschee trotz großer Bekanntschaft in der Kölner Stadtgesellschaft sich in einem Gewerbegebiet befindet und die ersten Wohnhäuser einige Hundert Meter entfernt sind, so dass der Muezzinruf aufgrund der verhaltenen Lautstärke von Anwohnern nicht wahrgenommen wird, solange sie nicht hinter der Moschee vorbeilaufen. Es besteht von seitens der Chorweiler Moscheegemeinde jedoch die Absicht, in Zukunft den Muezzinruf zusätzlich einmal wöchentlich freitags auf die Straßenseite zu übertragen. Einen entsprechenden Antrag dafür bei der Stadt Köln zu stellen ist für die nahe Zukunft beabsichtigt. Ein Außenlautsprecher auf der Straßenseite wurde an die Außenfassade der Moschee für die öffentliche Übertragung des Muezzinrufs bereits angebracht, dieser ist jedoch noch nicht in Betrieb. Allerdings muss ich hier auch darauf hinweisen, von entsprechenden Anfragen bei der Chorweiler Moscheegemeinde abzusehen. Vielen Dank für die Kenntnisnahme.
21.11.24
14:28