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Paderborn

Rassistische E-Mail eines Professors löst Proteste unter Studierenden aus

Ein Mathematikprofessor der Universität Paderborn steht im Zentrum einer Kontroverse, nachdem er in einer E-Mail an Studierende ein rassistisches Kinderlied zitierte und dabei das N-Wort verwendete.

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Symbolbild: Professor an Hochschule © shutterstock, bearbeitet by iQ
Symbolbild: Professor an Hochschule © shutterstock, bearbeitet by iQ

Ein Mathematikprofessor der Universität Paderborn steht im Zentrum einer Kontroverse, nachdem er in einer E-Mail an Studierende ein rassistisches Kinderlied zitierte und dabei das N-Wort verwendete. Die Nachricht, die ursprünglich lediglich über die Auflösung einer Übungsgruppe informieren sollte, sorgte für Empörung unter Studierenden und der Hochschulöffentlichkeit. Bereits in der Vergangenheit hatte der Professor durch provokative Äußerungen Aufmerksamkeit erregt.

Die Mail vom 29. Oktober löste umgehend Proteste aus. In einem offenen Brief werfen Studierende und Hochschulgruppen dem Professor „zutiefst rassistische und diskriminierende Äußerungen“ vor. Die Formulierungen stünden im klaren Widerspruch zu den Werten von Toleranz und Respekt, die an einer Universität gelten sollten. Der Brief wird unter anderem vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und dem Paderborner „Bündnis gegen Rechts“ unterstützt.

Die Unterzeichnenden fordern eine Entschuldigung, disziplinarrechtliche Schritte und eine klare Positionierung der Universität gegen rassistische Inhalte. „Es kann nicht sein, dass ein Professor in seiner offiziellen Funktion rassistische Stereotype verbreitet“, heißt es in dem Schreiben. Man sehe die Äußerung nicht als Einzelfall, sondern als bewusste Provokation mit System.

Universität sieht kein strafrechtlich Verhalten

Die Universitätsleitung betonte auf Anfrage ihre Werte von Offenheit und Toleranz, sieht in der umstrittenen Äußerung jedoch kein strafrechtlich relevantes Verhalten. Persönliche Gespräche mit dem Professor seien möglich, konkrete Sanktionen wurden jedoch nicht angekündigt. Zu personalrechtlichen Maßnahmen äußerte sich die Universität nicht.

„Wir dulden keinerlei Formen von Rassismus, Intoleranz oder Diskriminierung auf unserem Campus“, erklärte die Universität. Studierende kritisieren diese Reaktion als unzureichend und fordern eine klarere Positionierung.

Provokationen mit System?

Der Professor ist kein Unbekannter, wenn es um kontroverse und polarisierende Aussagen geht. Auf einem YouTube-Kanal mit etwa 12.000 Abonnenten veröffentlichte er Videos mit Titeln wie „Diskriminieren Sie!“ oder „Toxische Bildungsideologien“. In diesen Beiträgen setzt er sich kritisch mit Antidiskriminierungsarbeit und inklusiven Ansätzen auseinander, teils in provokativer Sprache. Kritiker werfen ihm vor, systematisch wissenschaftliche Standards und universitäre Werte zu untergraben.