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Bremen

Viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst erleben Rassismus

Eine Umfrage im öffentlichen Dienst in Bremen zeigt, dass viele Beschäftigte rassistische Diskriminierung erfahren und Menschen mit Migrationsgeschichte in Führungspositionen unterrepräsentiert sind.

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2024
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Studie, Arbeitsplatz
Symbolbild: Arbeitsplatz, Bürogebäude © Shutterstock, bearbeitet by iQ.

Knapp ein Drittel der rund 8.200 Teilnehmenden einer Umfrage im Bremer öffentlichen Dienst berichtete von Diskriminierung und Rassismus am Arbeitsplatz. Die Befragung, die vom Finanzressort im Rahmen seines Diversity-Managements durchgeführt wurde, ist zwar nicht repräsentativ, zeigt jedoch deutliche Tendenzen. Besonders Frauen, Beschäftigte in unteren Gehaltsgruppen und Auszubildende sind betroffen.

Darüber hinaus verdeutlichen die Ergebnisse, dass Menschen mit Migrationsgeschichte in den Führungsetagen der Bremer Verwaltung unterrepräsentiert sind. Ihr Anteil liegt bei 17,2 Prozent, während er bei Menschen ohne Migrationsgeschichte 24,4 Prozent beträgt. Finanzsenator Björn Fecker (Grüne) sagte dazu: „Rassismus und Diskriminierung dürfen keinen Platz im öffentlichen Dienst haben. Die Umfrage zeigt, wo wir handeln müssen.“

Das Finanzressort plant nun eine Antidiskriminierungsstrategie, die unter anderem ein Mentoring-Programm für Menschen mit Migrationsgeschichte, Empowerment-Angebote für Betroffene und die Einrichtung von Diversity-Verantwortlichen in Dienststellen umfasst. Zudem sollen wissenschaftliche Studien die Ergebnisse vertiefen.

In Bremen hat fast jeder zweite Mensch eine Migrationsgeschichte – bundesweit ein Spitzenwert. Gleichzeitig steht die Verwaltung vor einer großen Pensionierungswelle. „Wir brauchen dringend Nachwuchskräfte, und die Verwaltung muss die Vielfalt der Bevölkerung besser widerspiegeln“, betonte Fecker. Nur so könne der öffentliche Dienst nachhaltig und diskriminierungsfrei gestaltet werden.