









Im Ramadan bringt die IGMG Anadolu Moschee in Dortmund mit ihrem Iftar 2Go-Service Solidarität in die Gemeinschaft. Ob Zuhause oder auf der Straße – jeder erhält Unterstützung.
Die Anadolu Moschee, der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), in Dortmund hat mit ihrem Projekt „Iftar 2Go“ eine Initiative ins Leben gerufen, die seit acht Jahren den Geist des Ramadan in die gesamte Dortmunder Gemeinschaft trägt. Besonders im diesjährigen Ramadan wächst die Nachfrage laut den Veranstaltern nach den Iftar-Paketen stetig. Die Pakete kommen sowohl Bedürftigen als auch Studierenden zugute.
In der Moschee selbst ist der Platz begrenzt, daher wurde das Konzept weiterentwickelt: Jeden Tag werden zwischen 300 und 400 Iftar-Pakete vorbereitet, die an Passanten und Bedürftige verteilt oder an über 100 ältere und pflegebedürftige Menschen geliefert werden. Das Projekt verzeichnete in diesem Jahr einen beispiellosen Erfolg und hat bereits das Ziel von 10.000 Iftar-Paketen erreicht.
„Ich danke von Herzen allen Geschwistern, die diesen großartigen Dienst ins Leben gerufen haben. Wir haben die Grundlagen weiterentwickelt und tragen sie bis heute“, erklärt Hamza Kuri, Vorsitzender der Gemeinde. „Neben der Hauszustellung verteilen wir auch Iftar-Pakete am Dortmunder Hauptbahnhof und auf dem nahegelegenen Marktplatz an Obdachlose.“
„Unsere jungen Leute liefern mit großer Freude und Herzblut“, sagt Halit Öztürk, Leiter der Jugendorganisation. Die Pakete werden mit Bedacht und durch moderne Technologie organisiert, um sicherzustellen, dass jedes Bedürfnis abgedeckt wird.
Fatma Karaca Tekdemir, Leiterin der Frauenorganisation, betont, wie bereichernd es ist, das Lächeln und die Gebete der Empfänger zu erleben: „Es ist eine Freude, den Menschen im Ramadan ein Iftar zu bringen.“ Die Frauenjugendorganisation, angeführt von Dilara Doğan, stellt klar: „Wir tragen mit jedem Paket nicht nur eine Mahlzeit, sondern auch Liebe und Respekt.“