









Der Nahostkonflikt löst aggressive Vorfälle in Deutschland aus. Muslime werden beschimpft und angegriffen. Auch Moscheen bleiben nicht verschont.
Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass im ersten Quartal dieses Jahres 124 Angriffe auf Muslime verübt wurden.
Geflüchtete werden auch im Südwesten immer wieder Zielscheibe von Gewalt. Im vergangenen Jahr ist ein Dutzend Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte registriert worden – mehr als noch im Vorjahr.
Im Jahr 2022 hat es in Deutschland täglich fast zwei Angriffe auf Muslime und Moscheen gegeben. Insgesamt wurden 569 islamfeindliche Straftaten erfasst.
Die Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsheime steigt wieder. In den ersten neun Monaten gab es bereits 65 Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte. Weitaus mehr als in den Vorjahren.
In Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 110 islamfeindliche Straftaten erfasst. Die Täter werden hauptsächlich dem rechten Spektrum zugeordnet.
Drohbriefe, Schmierereien, Anschlagspläne: Moscheen und Synagogen sind immer wieder Ziel von Angriffen. Doch die Delikte im Südwesten gehen zurück.
Ein Jahr nach Beginn der Arbeit der bundesweiten Meldestelle für Moscheeangriffe „#brandeilig“ haben die Verantwortlichen erstmalig Bilanz gezogen. Mitentscheidend für Vorfälle sei die niedrige Aufklärungsquote.
Nach dem Skandal über den abgesägten Gedenkbaum für Enver Şimşek wird in Zwickau ein neuer Gedenkort für NSU-Opfer errichtet.