









Noch nie war der Widerstand so groß: Während in Dresden wieder Tausende Pegida -Anhänger auf die Straße gehen, formiert sich in ganz Deutschland eine mächtige Gegenbewegung. Das Pegida-Wort „Lügenpresse“ wird zum Unwort des Jahres 2014.
Am Montagabend kam der Kölner Ableger der Pegida-Bewegung nicht von der Stelle. Dafür haben Tausende Gegendemonstranten gesorgt, die vom Bündnis „Köln stellt sich quer“ mobilisiert wurden.
Nicht nur Pegida-Anhänger gehen heute auf die Straße, sondern auch Menschen, die gegen die Pegida-Bewegung sind. Islamische Religionsgemeinschaften und türkische Migrantenorganisationen rufen zur Teilnahme auf. Wir haben für euch die Gegendemonstrationen aufgelistet.
Um sich mit den muslimischen Mitbürgern zu solidarisieren und sich gegen Islamfeindlichkeit zu positionieren, gingen tausende Schweden auf die Straße. In der letzten Woche wurden drei Moscheen in Schweden Opfer von Brandanschlägen.
Ungewöhnlich scharf hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die islam- und fremdenfeindlichen Pegia-Aufmärsche in ihrer Neujahrsansprache kritisiert. Merkel mahnte: „Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen.“ Die Bundeskanzlerin rief zudem zu einem verstärkten Engagement für Flüchtlinge auf.
Scharfe Kritik an Pegida. Aydan Özoğuz (SPD), Staatsministerin für Integration, wirft der Pegida-Gruppierung Rassismus vor. Islamratsvorsitzender Ali Kızılkaya hat kein Verständnis für Pegida-Versteher und die UETD ruft zur Teilnahme an Gegendemonstrationen auf. Der Kölner Dom bleibt bei einem Pegida-Aufmarsch dunkel.
Eine Demonstration der islamfeindlichen Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) in Dresden zählte vergangenen Montag bis zu 7.500 Teilnehmer. Die Massendemo konnte durch eine Gegendemonstration für Toleranz und Gleichheit gestoppt werden. Verschiedene gesellschaftliche Gruppen hatten dazu aufgerufen.
Zu einem weiterhin respektvollen Umgang haben Vertreter von Juden und Muslimen in Belgien die Bürger aufgerufen. Hintergrund ist die wachsende Gewalt im Israel-Palästina-Konflikt. Die Vertreter riefen zu einer Kultur des Dialogs auf.