









Muslimische Spitzenvertreter haben den Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal verurteilt. KRM-Sprecher Kızılkaya sprach von einer „verwerflichen“ Tat. ZMD-Vorsitzender Mazyek von einem „Krieg gegen unseren Rechtsstaat“.
Die britische Großbank HSBC will mehreren islamischen Organisationen ihre Konten kündigen. Als Grund wird eine „interne Risikoabwägung“ angegeben. Auffällig ist jedoch, dass auch Wohlfahrtsorganisationen, die sich im Gazastreifen engagieren, von den Kontenschließungen betroffen sind.
Ali Kızılkaya, aktueller Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und Vorsitzender des Islamrates, hat Vorwürfe, die Religionsgemeinschaften verhielten sich angesichts antisemitischer Ausfälle auf Demonstrationen zu passiv, zurückgewiesen.
Die Opfer des Israel-Palästina-Konflikts sind fast ausschließlich Zivilisten. Darauf macht auch Elhakam Sukhni aufmerksam, der den jüngsten Konflikt nachzeichnet. Ein Frieden in der Region scheint in weite Ferne gerückt. Doch die Lösung sieht der Autor im Frieden selbst.
Die Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten in dieser Woche dem Thema Gaza und der Nacht der Bestimmung. Dabei wird zu Solidarität und Unterstützung für die Opfer der jüngsten Gewaltspirale aufgerufen.
In Istanbul hat eine dreitätige Konferenz von muslimischen Gelehrten, Organisationen und Institutionen aus dem Nahen Osten begonnen. Zum Auftakt sprach der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan und betonte die Geschwisterlichkeit unter den Muslimen.
Muslimische Spitzenvertreter haben zu einem Ende der Gewalt im aktuellen Gaza-Konflikt aufgerufen. Auch wurde eine Öffnung der Wege für Humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in Gaza gefordert. Erste muslimische Hilfsorganisationen rufen bereits zur Nothilfe auf.
Mit „One Hundred Days of Solitude“ zeigt die palästinensische Künstlerin Nidaa Badwan, wie sie ihre freie Welt in einer gefangenen Gesellschaft aufgebaut hat. Ihr isoliertes Leben in ihrem Zimmer ist ein Spiegelbild des Lebens im Gazastreifen.