









Der Extremismusforscher Benno Hafenberger warnt vor steigender rechtsextremer Gewalt in Deutschland. Die AfD in den Parlamenten begünstige diese Entwicklung.
Der Experte Gideon Botsch für Rechtsextremismus der Universität Potsdam warnt vor einer erhöhten Terrorgefahr von Rechtsextremisten.
Aus Protest gegen die steigende Zahl rassistischer Vorfälle hat die Spielergewerkschaft PFA Fußballer in England und Wales zu einem 24-stündigen Boykott sozialer Netzwerke aufgerufen.
In Lünen wurde eine Muslimin in einem Geschäft rassistisch beleidigt und getreten. Die Polizei geht von keinem rassistischen Hintergrund der Tat aus.
Mehrere Musliminnen wurden in Berlin auf offener Straße angegriffen und rassistisch beleidigt. Vertreter von Initiativen sind alarmiert – auch von den Reaktionen auf die Vorfälle.
Nach einem Rückgang 2017 hat im vergangenen Jahr die rechte Gewalt in Sachsen wieder zugenommen. Vor allem die Vorfälle bei Demonstrationen im Sommer in Chemnitz schlagen zu Buche.
Es passiert mitten in der Stadt: Dunkelhäutige, Kopftuchträgerinnen, Schwule oder Obdachlose werden getreten, geschlagen oder massiv bedroht. Eine Beratungsstelle zählt auch Vorkommnisse, die der Polizei nicht bekannt werden.
Die Zahl der Rechtsextremen in Deutschland ist im Vergleich zu den Vorjahren nicht stark gestiegen. Dennoch soll die Hälfte der über 24.000 bekannten Rechtsextremen gewaltorientiert sein.
Die Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer warnt davor, das Thema Einwanderung zu missverstehen und politisch zu instrumentalisieren. Insbesondere die Politik der AfD sei ein Nährboden für Gewalt.