









In Wien hat jeder zweite Einwohner einen Migrationshintergrund. Darunter sind viele Muslime. Nicht von ungefähr geraten die sogenannten islamischen Kindergärten ins Visier der Politiker im Wahlkampf.
Caritas-Präsident Neher hebt die Bedeutung eines islamischen Wohlfahrtsverbandes für die Integration von Flüchtlingen hervor. Die Initiative müsse von den Religionsgemeinschaften ausgehen.
Die neue schwarz-gelbe Koalition in NRW stellt der DITIB Bedingungen für eine Zusammenarbeit. Der islamische Religionsunterricht (IRU) soll umstrukturiert werden. Integrationsminister Stamp kündigt eine härtere Islampolitik an.
Der Skandal um die „Islamkindergartenstudie“ in Österreich schlägt Wellen. Ali Kızılkaya warnt vor einer despotischen Integrationspolitik und dem Vertrauensverlust.
Was trägt zu einer gelingenden Integration von Flüchtlingen bei? Die Religionsgemeinschaften, sagt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Doch diese sehen auch noch viel Handlungs- und Diskussionsbedarf.
Muslimische Migranten in Palermo restaurieren im Rahmen eines Integrationsprojektes eine baufällige Barockkirche.
Am 24. Mai kommt der „Runde Tisch der Religionen“ in Stuttgart zusammen. Ziel sei es, ein Forum für alle im Land vertretenen Religionen zu schaffen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Arbeit der Kommunen sowie der ehrenamtlichen Helfer bei der Flüchtlingsintegration gewürdigt. Deutschland könne stolz auf seine Leistung bei der Integrationsarbeit sein.
In einem Fachgespräch zur religiösen Vielfalt in Deutschland, betonte der Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland die kontraproduktive Wirkung einer vom Staat aufgezwungenen Integration. Auch muslimische Vertreter teilen diese Meinung.
Für seine Forderung nach mehr Integration von Muslimen erhält Ministerpräsident Weil die Unterstützung der islamischen Religionsgemeinschaften. Statt bloß zu reden, müsse die Politik aber auch handeln – nicht nur beim Staatsvertrag, sondern auch bei der muslimischen Jugendarbeit.