









Derzeit wird in Nordrhein-Westfalen eine Studie zum Islamischen Religionsunterricht durchgeführt. Allerdings sorgen die Fragen der Studie bei Eltern und Lehrern für Kritik. Sie fordern einen sofortigen Stopp.
Um den islamischen Religionsunterricht in Zusammenarbeit mit DITIB gibt es in Hessen seit Jahren Diskussionen. Zuletzt hatte DITIB einen Erfolg vor dem Verwaltungsgericht erzielt. Nun hat das Ministerium ein neues Gutachten ausgewertet.
Mehrere Jahre lang hatte das Land die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts in Niedersachsen geprüft. Heute gehört das Fach vielerorts zum Alltag.
Knapp 70.000 muslimische Schüler in Deutschland erhalten derzeit islamischen Religionsunterricht. Ein flächendeckendes Angebot fehlt weiterhin. Die Bundesländer gestalten den Unterricht unterschiedlich.
In Rheinland-Pfalz wird der Islamische Religionsunterricht bereits modellhaft erprobt. Nun spricht sich Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) für einen landesweiten Ausbau des islamischen Religionsunterrichts aus.
Immer weniger Schüler in Nordrhein-Westfalen nehmen am christlichen Religionsunterricht teil – dafür steigt das Interesse am islamischen Religionsunterricht.
In Baden-Württemberg wird der Islamunterricht im Rahmen eines umstrittenen Stiftungsmodells organisiert. Dieser soll auch künftig bleiben. Andernfalls werde es keinen Islamunterricht mehr geben.
Im kommenden Schuljahr soll es in Hessen wieder islamischen Religionsunterricht in Kooperation mit der DITIB geben. Die derzeitige Aussetzung des Unterrichts sei rechtswidrig.
Den Streit um den islamischen Religionsunterricht in Hessen hat die DITIB gewonnen. Die Aussetzung des Unterrichts war auch laut dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel nicht rechtskonform.