









Das Kopftuchverbot im französischen Sport sorgte bereits während der Olympischen Spiele für Kritik. Das UN-Menschenrechtsbüro kritisiert die Diskriminierung von Musliminnen und fordert die Aufhebung des Verbots.
Eine 66-jährige Frau bedrohte am Montag in Stralsund eine 18-jährige Syrerin mit einem Messer, offenbar aufgrund ihres Kopftuchs.
Auf dem Weg von ihrer Arbeit ist eine muslimische Frau von einer vierköpfigen Gruppe angegriffen und rassistisch beleidigt worden. Die Polizei ermittelt.
Eine junge Muslimin wird am Bahnhof in Langenfeld Opfer eines Angriffs: Ein unbekannter Mann schlägt sie und reißt ihr das Kopftuch herunter. Die Polizei ermittelt.
Eine junge muslimische Frau mit Kopftuch wird während einer Busfahrt in Bremen rassistisch beleidigt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.
Im Juni 2023 kündigt ein Fitnessstudio in Aachen den Vertrag einer jungen Muslimin, weil sie beim Training ein Kopftuch trägt. Grund: Überhitzungsgefahr. Die junge Muslimin fühlt sich diskriminiert und verklagt das Unternehmen.
Eine französische Sprinterin erklärt kurz vor den Olympischen Spielen in Paris, dass sie wegen ihres Kopftuchs nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen darf. Am Ende trug sie eine Kappe anstelle ihres Kopftuchs.
In Frankreich sind Staat und Religion traditionell strikt getrennt. Das wirkt sich auch auf die olympischen Wettbewerbe in Paris aus. Amnesty International wertet dies als einen Akt offener Diskriminierung.
Derzeit sorgt ein Kopftuchverbot wieder für einen Rechtsstreit. Eine Muslimin aus NRW hat gegen ihre Streichung aus der Schöffenliste Beschwerde eingelegt. Doch wie gehen die restlichen Bundesländer mit dem Tragen religiöser Symbole in der Justiz um? Eine Recherche.