









In den letzten Wochen haben mehrere Moscheen Drohmails erhalten. Nun hat die Münchner Polizei neue Hinweise gefunden. Offenbar steht ein rechtsextremes Netzwerk hinter den Bombendrohungen.
Iserlohn, Köln, München. In diesen Städten erhielten mehrere Moscheen innerhalb weniger Tagen Drohmails, die zu polizeilichen Großeinsätzen führten. Während die Polizei einen Zusammenhang überprüft, tun Muslime ihre Angst kund.
Deutschlandweit wird am Sonntag unter dem Motto „Ein Europa für alle – Deine Stimme gegen den Nationalismus“ für ein offeneres Europa demonstriert.
Nach Einschätzung des bosnisch-muslimischen Integrationsberaters Neven Klepo ist ein islamischer Hintergrund keine Begünstigung für sexuelle Übergriffe.
Die Stadt München startet die Postkarten-Aktion „Ich bin Münchner – ich bin Muslim“, bei der Muslime porträtiert werden. Ziel ist die Bekämpfung von Rassismus und Islamfeindlichkeit.
Unter dem Motto „Wir sind mehr“ protestierten Zehntausende Menschen in Deutschland. Unter ihnen war Tuba Neslihan Yıldırımcı. Ist es überhaupt sicher, als kopftuchtragende Muslimin gegen Nazis zu demonstrieren? Ein Erfahrungsbericht.
Aussagen aus dem Münchener NSU-Prozess beeinflussten immer wieder die Arbeit des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses. Dort bleiben auch mit dem absehbaren Gerichtsurteil noch Fragen offen. Ohnehin könnten die Verbrechen der Neonazis die Justiz noch weiter beschäftigen.
Eine Serie ausländerfeindlicher Ausschreitungen sorgt Anfang der 90er-Jahre für Schrecken in Deutschland. Vier Freunde lehnen sich auf und wollen mit einem stillen Protest in München ein Zeichen gegen Fremdenhass setzen. Sie mobilisieren 400 000 Menschen – die Geburtsstunde der Lichterkette.
Das Münchner NS-Dokumentationszentrum startet die Sonderausstellung „Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945“. Die Ausstellung läuft bis zum 02. April 2018.