









Mehr als ein Drittel der Schweizer haben negative Vorurteile gegenüber Muslimen. Eine neue Studie zeigt, wie tief diese Einstellungen in Gesellschaft, Politik und Medien verwurzelt sind.
Die geplante Einrichtung eines muslimischen Grabfelds sorgt für hitzige Debatten. Während Befürworter auf Religionsfreiheit pochen, warnen Gegner vor Sonderregelungen. Am 18. Mai entscheidet die Bevölkerung per Referendum.
In der Gemeinde Weinfelden wurde kürzlich im Parlament die Einführung muslimischer Grabfelder beschlossen. Gegner des Beschlusses sammelten Unterschriften für eine Volksabstimmung, die im Mai stattfindet.
In der Schweiz wurde ein Anstieg von rassistischen und antisemitischen Vorfällen beobachtet. Nun soll es einfacher werden, das öffentliche Zeigen von rechtsextremen Symbolen zu bestrafen.
Eine neue Studie zeigt: Während die Säkularisierung in der Schweiz viele Religionsgemeinschaften schwächt, wächst die Zahl der praktizierenden Muslime trotz eines Rückgangs an Moscheen.
Ab dem 1. Januar 2025 wird in der Schweiz ein landesweites Verhüllungsverbot im öffentlichen Raum in Kraft treten. Bei Verstössen drohen Bussen von bis zu tausend Franken.
Die äußerst rechte SVP ist in der Schweiz schon lange stärkste Partei. Bei der Wahl hat sie noch zugelegt und dürfte laut Hochrechnung auf 29% kommen. Das Erfolgsmodell des AfD-Vorbilds ist ein Paradox: Sie ist Regierungs- und Protestpartei.
Jahrelang stritten die Schweizer um ein Verschleierungsverbot. Fortan ist das Verhüllen des Gesichts in der Öffentlichkeit verboten. Ein Verstoß wird mit mehr als 1000 Euro geahndet.
Der bekannte Schweizer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan ist in einem Prozess von den Vorwürfen der Vergewaltigung freigesprochen worden.