









Das Srebrenica Memorial Center hat bekannt gegeben, dass es aufgrund der aktuellen Sicherheitslage bis auf Weiteres geschlossen bleibt.
Ein Jahr voller politischer Skandale, wachsender Islamfeindlichkeit und dem Gaza-Genozid neigt sich dem Ende zu. Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2024.
Im Zuge des Bosnien-Genozids 1992–1995 wurden mehr als 100.000 Muslime gezielt ausgelöscht – mitten in Europa. 30 Jahre später will die SPD in Berlin in besonderer Weise an den Genozid erinnern.
Srebrenica im Juli 1995: Binnen weniger Tage ermorden serbische Soldaten mehr als 8.000 muslimische Bosniaken. Die Drahtzieher des Völkermords sollen nun offiziell als „Helden“ in den Schulunterricht einziehen.
Er gilt als Urheber des Genozids in Srebrenica, bei dem innerhalb weniger Tage 8.000 Menschen ermordet wurden. Jetzt fühlt sich Radovan Karadzic selbst „unmenschlich“ behandelt: Es fehle ihm an einem PC.
Auch 29 Jahre nach dem Genozid in Bosnien und Srebrenica ist das Trauma nicht überwunden. Noch immer werden Opfer identifiziert und beigesetzt. Dabei spielt das ICMP eine wichtige Rolle. Ein Interview.
Am Jahrestag des Genozids in Srebrenica werden weitere 14 Opfer bestattet. Das jüngste unter den Identifizierten ist 17 Jahre alt.
Um die Erinnerung an den Völkermord von 1995 zu verdrängen, schlagen Politiker der bosnischen Serben eine Umbenennung von Srebrenica vor.
Das UN-Kriegsverbrechertribunal hat den Antrag von Ratko Mladić auf vorläufige Freilassung abgelehnt. Mladić, der wegen Völkermords lebenslang in Haft ist, darf weder vorzeitig entlassen noch seine Strafe in Serbien absitzen.
Trotz des Widerstands Serbiens hat die UN-Vollversammlung für die Einführung eines Gedenktags zum Massaker von Srebrenica im Jahr 1995 gestimmt. Deutschland und Ruanda hatten den Resolutionsentwurf eingebracht.