









Seit Jahren stellen Beratungsstellen eine große Diskrepanz bei der Zählung von Todesopfern rechter Gewalt fest. Viele Opfer wurde nun nicht erfasst. Nun soll eine wissenschaftliche Überprüfung Klarheit schaffen.
Wie mit Richtern und Staatsanwälten umgehen, die ein rechtes Weltbild haben? Zivilgesellschaftliche Organisationen haben dazu klare Vorstellungen, was dazu in Thüringen geschehen sollte.
Die Opferberatungsstelle ezra registrierte im vergangenen Jahr eine Zunahme rechtsmotivierter Straftaten. Dabei zählt ezra anders als die Polizei.
„Rassismus ist Alltag – Rassismus ist auch Dein Problem!“. Unter diesem Motto rufen mehr als 30 Organisationen dazu auf, den Internationalen Tag gegen Rassismus 2022 zu nutzen und für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung einzustehen.
Wenn Menschen etwa aufgrund ihres Äußeren, ihres Namens oder ihrer Herkunft abgewertet oder verletzt werden, dann spricht man von Rassismus. In Thüringen gibt es ihn auch – und manch Betroffener kehrt dem Land daher den Rücken.
Erneut darf gegen den Thüringer AfD-Landespartei- und Fraktionschef Björn Höcke ermittelt werden. Es geht um eine Rede, die er in Sachsen-Anhalt gehalten haben soll.
Die Landtagsfraktion der Grünen hat einen Katalog an Vorschlägen aufgestellt, um wirksamer gegen Rechtsextremismus vorzugehen. Bisher fehle Thüringen eine überzeugende Strategie, findet ihre Innenexpertin.
Schon vor dem angepeilten Start im November sieht die erste unabhängige Antidiskriminierungsstelle in Thüringen viel Arbeit auf sich zukommen. Und es gibt auch eine Befürchtung.
Rechtsextremismus spielt nicht nur bei Erwachsenen eine Rolle. Selbst an Thüringer Grundschulen ist es im vergangenen Jahr zu Vorfällen gekommen, die das Bildungsministerium als rechtsextrem motiviert einstuft.