









Der Gaza-Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen. Morgen beginnt die Waffenruhe. Bekir Altaş ruft die Weltgemeinschaft zu entschlossenem Handeln für humanitäre Hilfe und Gerechtigkeit auf.
Human Rights Watch wirft in einem neuen Bericht Israel vor, durch gezielten Wasserentzug im Gazastreifen Völkermord zu begehen. Tausende Todesfälle und gesundheitliche Krisen sind die Folge.
Israels Regierungschef Netanjahu preist die Streitkräfte seines Landes gerne als die „moralischste Armee der Welt“ an. Amnesty kommt in einem fast 300 Seiten langen Bericht zu einem anderen Ergebnis.
Der Begriff „Genozid“ beschreibt die absichtliche Vernichtung ganzer Bevölkerungen. Doch warum bleibt die Anerkennung als Genozid oft aus – besonders im Gaza-Krieg? Von Kübra Layik.
Israels Kriegsführung im Gazastreifen entspricht den Merkmalen eines Völkermordes, so ein UN-Ausschuss. Das Land wird beschuldigt, „Hunger als Kriegsmethode einzusetzen“ und „lebensbedrohliche Bedingungen“ zu schaffen.
Auch 29 Jahre nach dem Genozid in Bosnien und Srebrenica ist das Trauma nicht überwunden. Noch immer werden Opfer identifiziert und beigesetzt. Dabei spielt das ICMP eine wichtige Rolle. Ein Interview.
Im Völkermord-Verfahren gegen Deutschland hat der Internationale Gerichtshof einen Eilantrag Nicaraguas abgewiesen. Deutschland darf weiter an Israel Waffen liefern. Über die Klage wegen Beihilfe zum Völkermord haben die Richter noch nicht entschieden.
Bosnien-Herzegowina geht erstmals gerichtlich gegen einen mutmaßlichen Völkermord-Leugner vor. Bald könnten viele weitere solcher Klagen folgen, wenn ein geplanter UN-Beschluss den Weg ebnet.
Trotz intensiver Bemühungen um eine Waffenruhe im Gaza-Krieg lässt ein Durchbruch auf sich warten. Derweil beginnt die erste Anhörung gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof wegen Beihilfe zum Völkermord.